Camaret

Ein Sammelsurium aus Felsvorsprüngen

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Zweifellos einer der schönsten Häfen der Region: Camaret-sur-Mer sollte man wegen seines Bootsfriedhofs, der bezaubernden Kapelle und dem Vauban-Turm besuchen und nicht zu vergessen wegen der herrlichen Strände und spektakulären Klippen. Sie werden dem Charme dieser wunderschönen Stadt ganz sicher erliegen!

Der am Rande der Halbinsel Crozon gelegene Ort Camaret-sur-Mer ist einen ein- oder mehrtägigen Aufenthalt fraglos wert. Die belebten Kais erinnern daran, dass der Hafen eine Hochburg für Sardinen- und anschließend Langustenfang war. Schlendern Sie zwischen den Fassaden der bunten Häuser und den Jachten hindurch über die Kais.

Der am Weg liegende Bootsfriedhof lohnt die Besichtigung. Die Umrisse der Boote zeugen von der Vergangenheit des Hafens.

Bootsfriedhof

Die gegenüber liegende Kapelle Notre-Dame-de-Rocamadour ist für ihre vielen Votivtafeln bekannt. Bestaunen Sie die Bootsmodelle, die als Dank für errettete Schiffbrüchige hinterlassen wurden. Setzen Sie dann Ihren Rundgang zum Vauban-Turm fort, der wegen seiner Ockerfarbe auch „goldener Turm“ genannt wird. Er gehört zum Weltkulturerbe der Unesco und schützte einst die Fahrrinne von Camaret.

Merkwürdige Kieselsteine

Verlassen Sie die Region nicht, ohne die Felsvorsprünge erkundet zu haben! Warum nicht über den GR 34. Pointes du Grand Gouin, Toulinguet... Schon allein die hier gebotene Aussicht ist einen Aufenthalt in der Gegend wert. Sie werden Ihr Herz an die Pointe de Pen-Hir mit ihren 4 komischen Inselchen, den „tas de pois“ (Erbsenhaufen) verlieren. Mit ihren 70 Metern Höhe ist diese Landspitze bei weitem die bekannteste und spektakulärste.

Hätten Sie's gewusst?

Menhire im Dutzend!

Die Steinreihen von Lagatjar mit etwa 100 Menhiren sind die bedeutendsten der Region. Sie wurden 1928 wieder aufgerichtet; einige davon sind über 3 m hoch. Ihre Besonderheit? Eine Anordnung in senkrecht zueinander stehenden Reihen.