Die Bucht von Saint-Brieuc

Unvergängliche Schönheit!

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Das ist magisch! Licht und Farben wogen im Rhythmus der Gezeiten. Vom Ausguck Pointe du Roselier aus gibt die Bucht von Saint-Brieuc verführerische Ansichten von Land und Meer, bis hin zum Hafen Le Légué, frei. Klippen, Häfen, Dünen und Heideland säumen die Küste und lassen dabei ihren nautischen, beschaulichen, sportlichen... und gastronomischen Charme spielen!

Eine ununterbrochenes Hin und Heer zwischen Land und Meer

Mit der Nase im Wind und den Augen auf den glitzernden Horizont gerichtet offenbaren sich dem Betrachter die Reize der Bucht selbst vom Festland aus. Der Zöllnerpfad (GR34) rollt hoch über einer bezaubernden Landschaft seinen grünen Teppich aus und eröffnet dabei immer wieder neue, atemberaubende Panoramablicke. Der Wind trägt den Geist des offenen Meeres über die Steilküsten der Pointe de Pordic oder Les Roseliers in das Land hinein. Die überaus friedlich anmutenden Dünen von Bon Abri, die Anse aux Moines (Mönchsbucht) oder der lange Strand Les Rosaires werden von türkisfarbenem Wasser umspült.

Einer der mächtigsten Gezeitenwechsel

Hier kann man auf dem Wasser gehen…bei Ebbe. In der Bucht, die bezogen auf die Höhe der Gezeiten auf Platz 5 der Weltrangliste steht, zieht sich das Meer über 7 km weit zurück und lässt dabei ein Watt frei, in dem es von Leben nur so wimmelt! Ein hervorragendes Gelände zum Strandfischen! In diesem faszinierenden Gebiet sind an der Landspitze Les Guettes merkwürdige Holzpflöcke zu sehen. Dabei handelt es sich um Muschelpfähle mit ihren wohlschmeckenden Muscheln. Zwischen Salzwiesen, Felsen, Schlick und Sand gedeiht hier in aller Ruhe eine landschaftstypische Fauna und Flora. 112 Vogelarten lassen sich im hiesigen Naturschutzgebiet, dem größten der Bretagne, beobachten. Das auf einem Felsvorsprung geschmiegte Naturkundehaus der Bucht „Maison de la Baie“ bietet interessante Einblicke in das besondere Gleichgewicht dieses Milieus.

Im richtigen Hafen für Jakobsmuscheln!

Das Juwel der Bucht ist die Jakobsmuschel. Von November bis April führt sie zu emsigem Treiben in Erquy und Saint-Quay-Portrieux. Die köstliche perlmuttfarbene Muschel ist der Star der Kais, der Fischauktionen, der Bootsanleger…. und auf dem Teller. Ihren Weg vom Meer bis auf den Tisch mitzuverfolgen ist eine ganz besondere Reise.

Binic und Etables-sur-Mer, die auf eine andere enge Verbindung zwischen Mensch und Meer zurückgehen, pendeln zwischen ihrer Vergangenheit als wichtiger Ausgangspunkt für den Stockfischfang in Neufundland und dem Badeort-Charme ihrer Privathäuser hin und her. Der im Mündungsgebiet eingebettete Hafen Le Légué wird von Reederhäusern aus dem 18. Jahrhundert gesäumt. Schöne Zwischenstopps zwischen Geschichte und Strandfreuden!

„Menhire“ mitten im Wasser

Granit, Land, Flüsse und Meer umgeben die Bucht, formen das Heideland und bewaldete Täler. Eingeschlossen zwischen steil abfallenden Ufern tränkt die Waldschlucht Chaos du Gouët ihre beeindruckenden Felsansammlungen im Flussbett. Ein 4,5 km langer Pfad, an dem das Wasser durch grüne Landschaften rauscht! Für einen schattigen Spaziergang bietet sich das bis zur Küste hinabführende Tal Vau Madec an. Von Moosgrün bis Ultramarinblau, vom Duft des Unterholzes bis zum Salz in den Körben der Fischer – hier werden alle Sinne angesprochen!

Hätten Sie’s gewusst?

Das eklektische Art Rock Festival, das gemütliche Festival Complet'Mandingue von Saint-Brieuc und das im Sommer stattfindende Folk Blues Festival von Binic bieten Raum für begeisternde Entdeckungen.