Heideland von Lanvaux und Malestroit
Eine gelungene Mischung aus wilden Landschaften und Megalith-Stätten
Durchquert man die Region Morbihan von Ost nach West, eröffnet die Heide von Lanvaux ein Kaleidoskop wilder, von Fußwegen und kleinen Wäldchen durchsetzter Landschaften. Eine Natur mit einer reichhaltigen Fauna und Flora und außergewöhnlichen Megalith-Stätten. Bleiben Sie ein bisschen länger! Die unweit gelegene mittelalterliche Stadt Malestroit ist bestimmt einen Umweg wert.
Bewundern Sie diese ursprüngliche Landschaft! Hier erstreckt sich der Granitkamm über viele Dutzend Kilometer und die Heide wächst in 175 m Höhe. Ein überraschendes Panorama, noch verschönt durch die den Boden mit ihren leuchtenden Farben schmückenden Heide- und Ginstergewächse. Flora- und Naturfans kommen hier voll auf ihre Kosten. In der Heide verbergen sich zahlreiche geschützte Arten wie der Königsfarn oder der Beinbrech mit seinen hübschen gelben Blüten.
Schwarzspecht und Quimper-Schnecken
Die Heide von Lanvaux gehört zu den charakteristischen Landschaften von Morbihan. Über die vielen Wege entdeckt man Kapellen und Megalith-Bauten wie die Quenouille de Gargantua in Plaudren oder den Cairn de Larcuste in Colpo. Aber halten Sie die Augen offen, die Heide beherbergt auch einige vom Aussterben bedrohte Tierarten wie den Schwarzspecht oder die Quimper-Schnecke.
Wo ist die spinnende Sau?
Was für eine schöne mittelalterliche Stadt Malestroit doch ist! Die zahlreichen Holzbauten mit Giebel und mehreren Stockwerken und die Häuser mit den Wasserspeiern zeugen von der reichen Vergangenheit der Stadt. Machen Sie eine Pause am Place du Bouffay und bewundern Sie das Haus mit dem Namen ‚Truie-qui-file’ (die spinnende Sau). Würden Sie unter den lustigen Figuren, die das Gebäude schmücken, ein Mutterschwein mit ihrem Spinnrocken oder einen Dudelsack spielenden Hasen erkennen?
Hätten Sie’s gewusst?
In den Sattel!
Durch die bezaubernde Stadt Malestroit führt ein Radweg. Er ist etwa fünfzig Kilometer lang und verbindet Questembert mit Mauron. Der Weg folgt dem Verlauf einer alten Eisenbahnlinie und bietet sich zur Entdeckung der unweit gelegenen Orte Saint-Marcel oder Ploërmel an.




