Strandfischer auf der Halbinsel Crozon

Weite Landschaften und frische Seeluft garantiert !

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Haben Sie Lust, die Freuden des Strandfischens kennen zu lernen und viel frische Luft zu tanken? Dann schnell in die Gummistiefel und mit Freunden oder der Familie einen Tag oder ein Wochenende bei Joël und Martine verbracht. Auf der Halbinsel Crozon müssen sich die Muscheln gut festhalten !

Willkommen im Ty Bihan !

pêche à pied sur la presqu'île de Crozon

Bei unserer Ankunft gegen Abend begrüßen uns Joël und Martine herzlich und unkompliziert in ihrer kleinen paradiesischen Ecke: Ein kleiner Weiler aus 2 schönen Steinhäusern, die sie vor 6 Jahren renoviert haben. Bei einem „hausgemachten“ Kir Breton lassen wir uns von der warmherzigen Atmosphäre des Ortes gefangen nehmen. Der Abend geht bei einem Essen mit Meeresdelikatessen weiter: Fischsuppe, Kohlfisch und zum Abschluss ein Apfel-Bananen-Crumble aus Hafermehl, eine Spezialität Martines!

Eine in der Familie liegende Passion

Am nächsten Morgen erwartet uns ein reichhaltiges Frühstück. Joël hat Bücher und Broschüren hervorgezogen, denn ehe wir uns an die Eroberung der weiten Flächen wagen, sollten wir seine Bewohner kennen lernen. Von der Venusmuschel über das Seeohr und die Schwimmkrabbe bis hin zu den Rankenfußkrebsen … Joël weiß über alle eine Anekdote zu erzählen! Für Martine und Joël ist das Strandfischen eine Familientradition und das Wissen darüber wird von Generation zu Generation weitergegeben. Die Nachfolge scheint auch schon gesichert, denn ihre Tochter Morgane ist ebenso begeistert. Jetzt aber sind wir dran!

Springflut-Landschaften

Angekommen am Strand von Seillou überwältigt uns ein beeindruckendes Panorama. Uns erschließt sich eine Landschaft mit Panoramablick: die Weite des von der Ebbe freigegebenen Wattenmeers, im Hintergrund die Aulne, das Kloster von Landevennec und zu unserer Rechten die Reede von Brest. In der Ferne sind kleine Gruppen von Seeohr-Fischern zu erkennen. Wir schlüpfen in die Gummistiefel und verteilen unsere Utensilien: Körbe, Eimer, Kratzer – und schon stehen wir im Garten des Meeres!

Messermuschel-Fischen oder wie man seine Kinderseele wiederentdeckt!

Joël schlägt vor, mit der Suche nach Messermuscheln anzufangen. Ein großes Vergnügen, denn sie zu fangen erfordert eine richtige Technik. Er verrät uns einen Trick: „Man macht ein ovales Loch, streut ein wenig Salz hinein, ist ganz leise und wartet, bis die Muschel hochkommt. Wenn sie das Loch verlässt, ergreift man sie und wartet, bis sich der Muskel zusammenzieht, denn dann lässt sie sich fassen“. Beim Gesang der Möwen und unter den Strahlen der Sonne wandert das Salz von Hand zu Hand. Zunächst ein wenig schüchtern machen die Kinder Maxime und Clara rasch begeistert mit! Und die Erwachsenen stehen dem nicht nach! Bruno ist sehr stolz, den Wettbewerb um die größte Messermuschel gewonnen zu haben!

Fruchtbare Ernte

Etwas weiter weg suchen wir die Felsen nach Plattaustern ab. Sie werden fast eins mit dem Felsen, um sich der Aufmerksamkeit der Fischer zu entziehen. Aber unsere Augen sind sehr wachsam. Mit einem Stichel ausgestattet lösen sie Joël und Bruno problemlos ab. Unter den Algen können wir massenweise Strandschnecken ausgraben, man muss sich nur bücken, um sie aufzusammeln. Martine bringt uns bei, die guten von den schlechten, schwarz gefärbten und bauchig gewölbten zu unterscheiden. Wir achten sorgfältig darauf, nur Muscheln in der zulässigen Größe zu sammeln und die Steine und Felsen wieder an ihren Ursprungsort zurückzulegen, und doch füllt sich unser Korb: Messermuscheln, Venusmuscheln, Austern, Strandschnecken. Clara und Maxime plantschen begeistert herum. Bei ihren Spielen machen sie lustige Entdeckungen: „Schau, eine Seeschnecke“, „und hier ein Glasaal, ein Aalbaby, was für ein Glück, wo das doch eine aussterbende Art ist!“

Zurück vom Fischen

pêche à pied sur la presqu'île de Crozon

Von der Seeluft hungrig geworden läuft uns beim Gedanken an den Meeresfrüchteteller, der uns erwartet, das Wasser im Mund zusammen. Bei unserer Rückkehr in die Unterkunft wird ein kleiner Küchenworkshop organisiert. Martine und Morgane bringen uns bei, wie man Messermuscheln und Strandschnecken zubereitet, während sich die Männer um die Austern kümmern. Als der Tisch schließlich gedeckt ist, präsentiert er ein wahres Festessen aus dem Meer! Das bringt die Augen zum Strahlen! Denn schließlich hat man nicht alle Tage Gelegenheit, wilde Austern zu genießen!

Text: Agnès de l'Espinay

Weiterführende Informationen

Unterkunft Ty Bihan und Gästezimmer Reskibilou: Gîtes de France 3 épis, Panda, Clé verte

1 Tag Strandfischen:

ab 50 € für zwei bis sechs Personen

3 Tage / 2 Nächte All Inclusive, zur Zeit der Springflut:

118 € / Erwachsener - 78 € / Kind, 110 € pro Erwachsener und 70 € pro Kind im Vierbettzimmer

Alle Springfluttermine finden Sie hier: www.grandes-marees.com

Bitte beachten Sie beim Strandfischen folgende Regeln:

-          Erkundigen Sie sich beim Gemeindeamt  über die sanitären Bedingungen des Standorts.

-          Beachten Sie ständige und zeitweilige Verbote bezüglich des Fangs bestimmter Muschelarten.

-          Vermeiden Sie das Strandfischen nach starken Niederschlägen.

-          Sammeln Sie immer nur geringe Mengen der Krustentiere und beachten Sie unbedingt die vorgegebenen Mindestgrößen.

-          Bewahren Sie Ihren Fang bei der richtigen Temperatur und der richtigen Feuchtigkeit auf.

-          Verzehren Sie Schalentiere zeitnah.

-          Schützen Sie die Umwelt: Drehen Sie Steine wieder so zurück, wie Sie sie vorgefunden haben und verwenden Sie nur zugelassendes und geeignetes Werkzeug.

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