10 gute Ideen für Gaumenfreuden in der Bretagne

Die Bretagne entdecken, bedeutet auch, seinen Gaumen mit regionalen kulinarischen Köstlichkeiten zu verwöhnen. Lassen Sie sich von frischen Meeresfrüchten und köstlichen regionalen Spezialitäten verführen!

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La Belle-Iloise - Fischkonserven mal ganz anders

Fischkonserven sind nicht öde und grau. Das beweist das bretonische Familienunternehmen La Belle-Iloise mit jeder Kollektion auf’s Neue: In Handarbeit werden die schmuckvollen Dosen mit Sardinen, Thunfisch und Makrelen gefüllt und mit traditionellen Familienrezepten verfeinert. Auch mit ausgefallenen Kreationen z.B. mit Mandeln, Bier oder Pflaume überrascht La Belle-Iloise. Fabrikbesichtigungen in Quiberon mit kostenloser Verkostung möglich. Mehr Informationen unter http://www.labelleiloise.fr/fr/.

Kosten Sie die wahre bretonische Crêpe

Ziehen Sie salzige Buchweizen-Galette einer süßen Crêpe aus Weizenmehl vor oder ist es eher umgekehrt? Wie dem auch sei, das Wichtigste ist, dass Sie den Unterschied zwischen einer Galette und einer Crêpe kennen, denn hier sind Sie im Land der Spezialisten für diese köstlichen Teigwaren. Um sich mit den Feinheiten vertraut zu machen, sollten Sie eine der zahlreichen mit dem Crêperie Gourmande Gütezeichen versehenen Crêperien besuchen, wo Ihnen Experten dieses bretonischen Symbols über die traditionelle 'Complète', eine üppig gefüllte Buchweizengalette und die ' Beurre-Sucre', dem Weizenmehlklassiker mit Butter- und Zuckerfüllung, hinaus noch zahlreiche andere Geschmacksvarianten vorstellen werden. Liebhaber sollten sich das Crêpe-Fest in Gourin nicht entgehen lassen, bei dem der internationale Wettbewerb in der Herstellung der größten Crêpe stattfindet: Der augenblickliche Rekord liegt bei einem Durchmesser von 98 cm!
Mehr dazu: Liste des crêperies gourmandes (Liste der Crêperies Gourmandes)
Crêpe-Fest: http://fetedelacrepe.free.fr

Kaufen Sie Ihre Austern direkt beim Erzeuger

Die für ihre kulinarischen Köstlichkeiten bekannte kleine Stadt Cancale und ihr hübscher Fischerhafen sind eine unumgängliche Etappe, wenn es darum geht, die Schätze der bretonischen Austernzucht zu entdecken. Ob Sie sie nun direkt am Hafen verzehren oder eine Kiste mit nach Hause nehmen, der unvergleichliche Haselnussgeschmack der flachen 'Plates' und der ausgeprägte Geschmack nach Meer der runder geformten 'Creuses' sind in jedem Fall ein kulinarisches Erlebnis, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Wenn Sie die geschmacklichen Unterschiede zwischen den zwölf wichtigsten Erzeugerhäfen erkunden möchten, müssen Sie die gesamte bretonische Küste abklappern: Paimpol, Tréguier, Morlaix, Brest, Riec-sur-Belon, Etel, Quiberon, le Golfe du Morbihan, Le Croisic, usw. In diesem Fall lohnt sich auch ein kleiner Umweg in die Region Loire-Atlantik, wo Sie mit dem Gros Plan Nantais den idealen Weißwein dazu erhalten.
Mehr dazu: www.huitres-de-bretagne.com 

Wie wär's mit einem kühlen bretonischen Bier?

Ob weiß, rot oder bernsteinfarben, bretonisches Bier hat sich im Laufe der Jahre zu einem landestypischen Produkt entwickelt, in dem sich die Aromen der gesamten Region widerspiegeln. Am besten genießen Sie ein auf Buchweizen-, Algen- oder Meerwasserbasis gebrautes bretonisches Bier in einem der Cafés de Pays®, wo dieses landestypische Gebräu in einer besonders herzlichen Atmosphäre serviert wird. Bretonischer Cidre wiederum verleiht Ihren Mahlzeiten mit seinen unterschiedlichen Aromen, aus denen sich die vielfältige örtliche Apfelproduktion herausschmecken lässt, eine spritzige Note.
Mehr dazu: www.bierbreizh.info

Kouign-Amann - geben Sie der Verlockung nach

Die in Douarnenez entstandene Gebäckspezialität mit ihrem seltsamen Namen lässt keinen Mehlspeisenfreund gleichgültig. Dieser auf Brotteig, Butter und Zucker basierende Kuchen enthält sehr einfache Zutaten, seine Zubereitung erfordert jedoch großes handwerkliches Geschick, denn, so das bretonische Sprichwort, „machen kann ihn jeder, gelingen wird er nur dem Könner“. Wenn Sie deshalb diese göttliche Spezialität kosten möchten, sollten Sie den im Verband des „Véritable Kouign-amann”, also des echten Kouign-amman, zusammengeschlossenen Bäckern und Konditoren ihr Vertrauen schenken.
Mehr dazu: Le kouign-amann de Douarnenez (Der Kouign-amann von Douarnenez)

Erdbeeren aus Plougastel, eine echte Köstlichkeit

Diese kleine rote, von Amédée-François Frezier aus Chile mitgebrachte Frucht, ist seit 1716 an der Landspitze des Finistère zu Hause und hat sich dort zu einem Symbol für hervorragende Qualität entwickelt. Schlagen Sie die „Straße der Erdbeere“ (Route de la Fraise) ein, um mehr über die Geschichte dieser zarten und besonders schmackhaften Frucht zu erfahren und den Geheimnissen der Herstellung von Produkten auf Erdbeerbasis auf den Grund zu gehen. Am zweiten Sonntag im Juni sollten Sie sich das Erdbeerenfest nicht entgehen lassen, bei dem den Besuchern seit nunmehr mehr als 60 Jahren die Gelegenheit geboten wird, diese Frucht unter musikalischer Begleitung zu verkosten.
Mehr dazu: http://musee-fraise.net

Treten Sie ein in das Reich des Frischgemüses

Der „goldene Gürtel“ des Léon ist das Paradies des Obst- und Gemüseanbaus im nördlichen Finistère. Artischocken, Blumenkohl, Zwiebeln, Kartoffeln und die mit der geschützten Ursprungsbezeichnung Coco de Paimpol versehenen weißen Butterbohnen wachsen in diesem riesigen Gemüsegarten, der die Regale der zahlreichen Märkte der Region und darüber hinaus versorgt, einträchtig nebeneinander. Durchqueren Sie die Felder und erfahren Sie in der Maison des Johnnies in Roscoff, die die rosafarbene Zwiebel und ihr Schicksal jenseits des Ärmelkanals in den Vordergrund rückt, wie alles begonnen hat.
Mehr dazu: La Maison des Johnnies

Testen Sie das Rezept des "Pot-au-feu breton"

Kig ha farz (wörtlich Fleisch und Far) ist ein traditionelles Gericht aus dem Finistère. Es besteht aus gemeinsam mit Gemüse in einer Brühe gekochtem Schweinefleisch zu dem ein Far, eine Eierspeise aus Buchweizenmehl, gereicht wird. Dieser Far wird für dieses Rezept in einem Leinenbeutel gegart. Wie für viele andere Rezepte auch gibt es familien- und ortsabhängig zahlreiche unterschiedliche Rezeptvarianten dieser Spezialität. Am besten testen Sie dieses Rezept in einer der unter dem Gütezeichen 'Restaurants du Terroir' zusammengeschlossenen Gaststätten, denen es besonders am Herzen liegt, das kulinarische Kulturgut der Bretagne zu pflegen.
Mehr dazu: Liste des restaurants du terroir (Liste der Restaurants der Region)

Probieren Sie Muscheln und Meeresfrüchte

Wenn die Meeresfrüchteplatte auf den Tisch kommt, sehen Sie alle Schätze des Meers vor sich ausgebreitet: Taschenkrebse, Teppichmuscheln, Austern, Strandschnecken, Wellhornschnecken, Garnelen, Scampi, Samtmuscheln, Venusmuscheln, usw. Gutes knuspriges Brot, Salzbutter und Mayonnaise dazu und dann lassen Sie es sich einfach schmecken! Eine unvergleichliche Quelle von Vitaminen und Spurenelementen, ein Konzentrat an Geschmack und Energie, das Sie sich keinesfalls entgehen lassen sollten!

Salzbutter-Karamell, ein unvergleichliches Geschmackserlebnis

Das Rezept dieser mittlerweile allseits bekannten Süßigkeit verdanken wir dem Chocolatier Henri Leroux aus Quiberon. Salzbutterkaramell (caramel au beurre salé) mit Nüssen, Haselnüssen und zerstoßenen Mandeln sind Teil des Rezeptgeheimnisses des berühmten CBS ®, das im Jahr 1980 zum „Besten Bonbon Frankreichs“ ernannt wurde. Dieses oft imitierte aber nie ganz erreichte Rezept gab Anlass zu zahlreichen Varianten, die sich als Bonbon, Sauce auf Crêpes, als Eis oder ganz einfach als Creme mit dem Löffel genießen lassen!