• Die Fauna und Flora

Die Fauna und Flora


  • Beschreibung
  • Bilder

Die Bretagne, Land der Kontraste, birgt eine bemerkenswerte Fülle von Leben. Ihre 2370 km langen Küstenstreifen, und die Felsvorsprünge über den atlantischen Ozean sind der Grund für ein erstaunliches Zusammenleben von Arten, die sonst selten gemeinsam beobachtet werden können. Aber die Bretagne ist auch ein Schutzgebiet für zahlreiche bedrohte Tierarten. In den Schlick- und Sumpfgebieten ist die Vogelwelt besonders vielfältig. Die wilderen Inlandregionen, wie die Monts d'Arrée, sind beliebte Lebensräume für verschiedene, seltene Pflanzen.

Die Pflanzenwelt
Die bretonischen Inseln sind vorzügliche Reservate für viele verschiedene Pflanzenarten. Die Dünen-Trichternarzisse zum Beispiel, die sonst eher in Mittelmeer-Regionen zu finden ist, hat sich auf der Insel Houat niedergelassen.  Die zarte Glenan-Narzisse wächst nirgendwo anders als auf dem gleichnamigen Archipel und verdankt  ihr Überleben nur dem Einsatz von Organisationen wie “Bretagne Vivante” und dem Nationalen Botanischen Konservatorium in Brest. Aber auch die schöne blaue “Crozonnaise bleue du Finistère” ist hier zu finden. Blaue Mannstreu gräbt ihre Wurzeln tief in den Sand um den rauhen Winden zu trotzen. In den Torfmooren der Monts d'Arrée findet man sogar insektenfressende Pflanzen, wie den Sonnentau. Leimkraut oder auch die Strand-Grasnelke wächst an steilen Felswänden, der Meerfenchel verbirgt sich in Steinaushöhlungen. Manche Blumen bewachsen die unfreundlichsten Gegenden und halten mit ihren zarten Farben stolz den rüden Elementen stand.

Die Tierwelt
Manchmal ansässig, aber meistens wandernd: die armorikanische Halbinsel ist von Tieren besucht, die weit herumkommen. Manche sogar bis hin zur Grenze des Polarkreises. Die Bretagne ist Frankreichs grösste Brutstelle für Meeres-Vögel und ein wahrhaftiges Paradies für begeisterte Ornithologie-Freunde. Mit etwas Geduld und Vorsicht kann man hier zahlreiche Arten beobachten, wie zum Beispiel den grossen Kormoran (Seeraben), Papageientaucher, kleine Pinguine, die Alpenkrähe, den Basstölpel und viele mehr. Um sich keine Chance entgehen zu lassen diese seltenen Arten in unmittelbarer Nähe zu erleben, reservieren Sie noch heute Ihren “birdwatching” Aufenthalt bei www.formulesbretagne.com

Wenn auch 25 Säugetier-Arten über die letzten 2O Jahre in der Bretagne beobachtet wurden, so bleiben doch die meisten nicht lange vor Ort. Nur der graue Seehund und der grosse Tümmler sind über das ganze Jahr vor den bretonischen Küsten zu finden, vor allem in der Bucht des Mont Saint Michel, in der Nähe der  Insel Sein und des Archipels Molène. Vereinzelte Buckelwale, Pottwale und Orcas verlassen die Region schnell wieder auf der Suche nach Gewässern, die ihren Ansprüchen besser entsprechen. Andere Säugetiere, wie zum Beispiel Otter oder Biber, fühlen sich in bretonischen Gewässern sehr wohl. Der vom Aussterben bedrohte europäische Nerz ist von seinem Verwandten, dem amerikanischen Nerz, verdrängt worden. Ungefähr fünfzig verschiedene Arten von auf dem Land lebenden Säugetieren wurden in der Bretagne gezählt, darunter auch mehrere Arten unter Schutz stehender Fledermäuse.

Nützliche Hinweise :
http://www.bretagne-environnement.org
Association Bretagne Vivante : http://bretagnevivante.asso.free.fr
Conservatoire National Botanique de Brest : http://www.cbnbrest.fr

Fred Signoret / Martin Schulte Kellinghaus
Fred Signoret / Martin Schulte Kellinghaus -
Graue Seehund

Graue Seehund - BENTZ Gilles /LPO

Image précédenteImage suivante
Alpenkrähe

Alpenkrähe - BENTZ Gilles /LPO

Image précédenteImage suivante
MESLE JC

MESLE JC -

Image précédenteImage suivante
CRTB

CRTB -

Image précédenteImage suivante