• Der Wald Brocéliande

Der Wald Brocéliande


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Dafür, dass dieser Wald gar nicht existiert, hat er doch viel von sich Reden machen. Auch zahlreiche Autoren haben sich von ihm inspirieren lassen. Brocéliande, ungefähr 30 Kilometer von Rennes entfernt, ist der legendäre Hang eines wirklichen Waldes, des Waldes von Paimpont, in dem gleichnamigen Ort liegend. Hier sind die Geister der Ritter der Tafelrunde nie sehr weit, und man könnte ständig damit rechnen, Lancelot erschiene aus dem Val sans Retour (Tal ohne Rückkehr). Und ist es nicht die Gestalt von Viviane, die sich in der Nähe des Barenton Brunnen abzeichnet? Der Zauber wirkt, wahrscheinlich auf Wunsch einer versteckten Fee. Wer weiss schon, was alles möglich ist in der Heimat von Merlin, dem Zauberer? Traumhafte Namen, wie der “Feenspiegel” bezeichnen Seen mit glatter, unbewegter Oberfläche, und man kann sich leicht von seiner Phantasie Schritt für Schritt in das Land der Feen, Elfen und brodelnden Brunnen tragen  lassen. Der einzigartige Charme dieses Waldes lässt Traum und Wirklichkeit, Mythos und Geschichte, miteinander verschmelzen. So wird sich niemand wundern, in der Kirche von Tréhorenteuc ein Kirchenfenster zu finden, das die Apostel um den Graal versammelt darstellt, und auf dem sich christliche und Arthus-Symbole vermischen.

Mehrere Male ist das Val sans retour von Flammen zerstört worden. Seit 1991 steht hier der Arbre d'Or, eine mit feinem Blattgold überzogene Kastanie, von dem Künstler François Davin geschaffen. Rund herum erinnern fünf schwarze Bäume an die Waldbrände. Der Hochwald birgt noch viele andere Schätze, wie den legendären Jungfern-Brunnen und das Merlin-Grab. Aber auch die über tausendjährige Guillotin Eiche und die sogenannte Eiche “des hindrés” mit ihren fünf Metern Umfang. Sie sollten auch auf keinen Fall den See “Pas de Houx” verpassen, der am weitesten ausgedehnte See des Waldes. Und auch nicht die Abtei aus dem XIII ten Jahrhundert, die am Rande des Sees von Paimpont liegt. Im Süden, in der Nähe von der “Pont de secret”, Geheimnis-Brücke, zeugen noch heute die Schmieden von Paimpont von der ehemaligen Metallindustrie-Zeiten. Im Norden steht das geschichtsträchtige Schloss von Comper, das einstmals einem Kompagnon Wilhelm des Eroberers gehörte und heute die Ausstellungen des Artus-Zentrums beherbergt. Auch ein Ausflug zu dem eindrucksvollen Schloss von Trécesson, in Campénéac, lohnt sich immer. Der Hauch von Legende wird durch nichts gebrochen, denn eine gespenstische Weisse Frau geistert regelmässig durch die umliegende, nebelige Heide...

CORBEL JP
CORBEL JP -
KURSCHNER Isabelle /Crtb

KURSCHNER Isabelle /Crtb -

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Schloss von Comper

Schloss von Comper - BOELLE Yvon

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LARBI Gilles

LARBI Gilles -

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Das Val sans retour

Das Val sans retour - LE DIVENAH François

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