• Die “Montagnes Noires”

Die “Montagnes Noires”


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Die “Montagnes Noires” oder Schwarzen Berge, erstrecken sich beiderseits der Grenze von Morbihan und Finistère, und verdanken ihren Namen sehr wahrscheinlich den Wäldern, die sie damals bedeckten, oder aber den Farben des örtlichen Gesteins, wie Schiefer, Quartz, Sandstein und Granit. Sie sind weniger hoch als die Monts d'Arée und von dem Aulne Tal durchzogen. Versteckte Schätze geben sich demjenigen preis, der sich auf die abgelegenen Wege traut: klitzekleine Kapellen, überdachte Alleen, oder Abteien. Viele dieser Ort spielen wichtige Rollen in verschiedenen Legenden: Artus selbst soll seine Armee in die Montagnes Noires geführt haben. In etwas näherer Vergangenheit liegt der Aufenthalt des Malers Paul Sérusier, Freund von Gauguin, der in Chateauneuf-du-Faou lebte. Zeuge dafür ist das von seiner Hand geschaffene Dekor der Kirchenkapelle.

Eine malerische, aber ungewöhnliche Landschaft
Selbst mitten in dieser rustikalen Gegend findet man Fülle und Überschwang. Das Schloss von Trévarez, an der Spitze der Modernität der Belle Epoque, um die Jahrhundertwende, trägt eine pinke Fassade zur Schau, die sich von den örtlichen Farben abzeichnet. Sein wunderschöner, englischer Garten steht dem Publikum offen. Mitten im Zentrum von Gourin thront eine Nachahmung der Freiheitsstatur. Sehr unerwartet an diesem Ort  hat ihr Dasein doch eine historische Erklärung: von Hunger getrieben, haben viele Einwohner von Gourin ihr Glück in der Neuen Welt gesucht. Die damals entstandenen Bande zwischen der  kleinen Stadt des Morbihan und der bretonischen Gemeinde von New York sind weiter erhalten geblieben.  Ausserdem ist die Hauptstadt der Montagne Noire auch der Ausgangspunkt vieler Wege, auf denen der Besucher den Charme dieser ruhigen, gut erhaltenen Landschaft geniessen kann.

Auf Ausschau nach Kapellen
Im Süden von Gourin sollten Sie die Cournaille des Morbihan nicht verlassen, ohne ein Stück auf den Spuren von Marion du Faouët gewandert zu sein, der Chefin einer Räuberbande aus der Mitte des XVIIIten Jahrhunderts. Das Dorf Faouët bietet zahlreiche, ausgeschilderte Wanderwege, auf den Fersen der Kapellen und Herrenhäusern. Mitten im Grünen gelegen erhebt sich die Kapelle Sainte Barbe über den Fluss, in ihrem leuchtenden, gothischen Stil des XVten Jahrhunderts. Man erreicht sie über eine monumentale Brücke mit Balustern, und steigt dann hinunter zu dem Brunnen der Andacht. Die Montagnes Noires sind immer für eine Überraschung gut...

Botanischer Garten der Montagnes Noires: http://www.coniferes-parc.com/
Domaine de Trévarez: http://www.trevarez.com/
Gemeindezusammenschluss des Landes von König Morvan: 
http://www.paysroimorvan.com/
Reitwanderung durch die Montagne Noires: 
http://www.formulesbretagne.com/fr/equestre/finistere.cfm

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CORBEL JP

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Das Schloss von Trévarez

Das Schloss von Trévarez - SPIEGELHALTER E / Crtb

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Die Kapelle Sainte Barbe

Die Kapelle Sainte Barbe - GRATIEN JP

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