Landerneau

Ein charaktervoller Ort am und über dem Wasser

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In der Bucht von Brest, zwischen Léon und Cornouaille und zwischen Meer und Fluss, besitzt Landerneau ein bemerkenswertes architektonisches Erbe, dessen Juwel die berühmte Brücke Pont de Rohan ist, die einzige noch bewohnte Brücke in Europa. Ringsum säumen schöne Häuser aus dem 16. bis 19. Jahrhundert den Weg. 

Eine seit über 500 Jahren bewohnte Brücke

Erbaut an dem Punkt, an dem der Tidenhub endet, erhebt die prachtvolle Pont de Rohan ihre 6 Bögen aus dem Salzwasser. Das im 16. Jahrhundert errichtete Monument, der Nachfolger eines Holzbauwerks aus dem 12. Jahrhundert, überspannt den Élorn. In den auf den Granitpfeilern errichteten Gebäuden waren über Generationen prosperierende Handwerksbetriebe und Tuchhändler ansässig. Um die mit Schiefer verkleideten Erker bewundern zu können, lohnen sich einige Schritte am rechten Ufer entlang, um sie aus einer gewissen Entfernung zu betrachten.

Fenster mit Blick auf den Élorn

Entlang der Kais errichteten wohlhabende Kaufleute stolze Häuser, die von der lebhaften Hafentätigkeit des Ortes im Zusammenhang mit dem Export von Leinen und Leder zeugen. Die Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert sind mit kunstvollen Gauben, Türmchen, Fachwerk sowie Wappen mit dem Mond verziert, der zum Symbol der Stadt wurde. Der ockergelbe Stein aus Logonna erzeugt eine warme Atmosphäre, die den Spaziergang zum Maison de la Sirène, dem Maison de la Sénéchaussée oder dem Maison des 13 Lunes begleitet. 

Bezaubernde Ufer

Nach dem Kulturlehrpfad, der durch die geschichtsträchtigen Gassen führt, laden die Ufer des Élorn zu einem Spaziergang ein, der auch über den Treidelpfad fortgesetzt werden kann. Ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad: Diese Ausflüge verbinden das Vergnügen, sich an der frischen Luft zu bewegen, mit der Entdeckung von Kulturstätten. Wer es lieber ganz ruhig mag, kann sein Glück beim Angeln von Lachsen und Forellen versuchen.

Ein feierlustige Stadt mit viel Kultur

Landerneau hat sich seit seiner Blütezeit die Freude an Märkten, am Handel und an Kulturevents bewahrt. Im Ortszentrum laden zahlreiche originelle und schöne Geschäfte zum Einkaufen ein. Hier wurde auch im Jahr 1949 der erste Tante-Emma-Laden eines gewissen Monsieur Leclerc gegründet (Leclerc ist inzwischen eine große Supermarktkette in Frankreich). Diese Dynamik ist im Kulturfonds Hélène et Edouard Leclerc erhalten geblieben, der wichtige Ausstellungen organisiert, wie 2015 über Giacometti. Zeitgenössische Kunst wird auch in der Galerie Rohan im Ortszentrum gezeigt. Das Schmuckstück aus Stein und Glas ist der ideale Ort, um moderne Künster kennenzulernen. Aufführungen, Festivals und Ausstellungen - in Landerneau ist einfach immer etwas los!

Wussten Sie schon?

Lärm machen in Landerneau

Die Redensart „Cela va faire du bruit dans Landerneau“ (wörtlich: „Das wird in Landerneau Aufsehen erregen“) gibt heute einem Festival seinen Namen. Ursprünglich wurde so über Witwen gesprochen, die in den Augen der Bevölkerung von Landerneau zu schnell wieder heirateten.

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