Saint-Renan

Aus einer Legende geboren und immer an der Spitze … der Bretagne

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Es war der heilige Ronan, ein irischer Eremit, der diesen kleinen Ort um das Jahr 500 gründete, als er der Legende zufolge von Bord eines Steintrogs ging. Die Stadt zwischen Brest und der Landspitze Pointe du Corsen wurde später mit Monumenten und Häusern bebaut, die ihrem Status als Gerichtshof und Messestadt würdig waren. 

Geschichte im Lauf der Pflastersteine

Auf Ihrem Rundgang begegnen Ihnen emaillierte Lavaplatten und führen von der Legende des hl. Ronan bis in die Ära des Zinnbergbaus im 20. Jahrhundert. Die Besichtigung konzentriert sich vor allem auf den alten Marktplatz. Ein Fachwerkhaus aus dem 15. Jahrhundert wird von einem erstaunlichen haubenartigen Dach geziert. Unter dem Schieferdach ist der erste Erker mit Grotesken versehen. Das Gebäude ist von anderen Häusern aus Fachwerk, Granit oder Stein aus Logonna umgeben. Die imposantesten Gebäude mit geschnitzten Erkern und Türen erinnern daran, dass Saint-Renan herzögliche, dann königliche Vogtei mit dem Auftrag der Rechtsprechung war. Mit ihren malerischen Namen führen die Gassen auf eine Reise in die Vergangenheit: Rue du Pont de Bois (Holzbrückenstraße), Place aux Chevaux (Pferdeplatz), Rue Casse-la-Foi (Glaubensbruch-Straße) … Im Juli lässt das Mittelalterfest diese prachtvolle Epoche wieder lebendig werden. 

Ein Markt mit allen Farben und Aromen

Der Ruf der Stadt wurde durch Messen und Märkte, die zu den beliebtesten im Pays d’Iroise gehörten, enorm gesteigert. In den Markthallen boten u. a. Tier-, Weizen- und Tuchhändler ihre Waren feil. Jeden Samstag findet ein lebhafter Markt statt, der der größte im Finistère ist und im Sommer von 300 Händlern beschickt wird. Mit lokalen und handwerklich hergestellten Produkten verspricht er Entdeckungen und köstliche Überraschungen. Traditioneller Kig Ha Farz, bretonischer Eintopf mit Trockenpflaumen, und Crêpes warten neben Würstchen mit Algen und Karamellbonbons aus gesalzener Butter auf Genießer. 

Erholung rund um die Seen

Nach diesen angenehmen Entdeckungen sind frische Luft und Bewegung angebracht. Rund um Saint-Renan laden sieben Seen zu langen Spaziergängen und Wanderungen ein. Die bis in die 1970er Jahre genutzten Zinnsteinbrüche in den benachbarten Sümpfen wurden in schöne Wasserflächen verwandelt. Heute sind die Ufer des Ty Colo und des Comiren das Ziel von Anglern, Radlern, Wanderern und Naturliebhabern. Unternehmungslustige können sich an der Wasserskianlage versuchen. 

Wussten Sie schon?

Das Léon stellt sich zur Schau

Die Muster, Kopfbedeckungen und Stickereien des Finistère haben Sie neugierig gemacht? Das Musée du Ponant zeigt typische Möbel sowie Kleidung aus dem Pays du Léon im Rahmen einer attraktiven Ausstellung.

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