Teufelsfelsen

Paradiesisch!

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Der Ort ist bei weitem nicht so schrecklich, wie sein Name vermuten lässt. Wenn die Sonne in den Blättern spielt, ist er sogar eine Art Paradies aus Chlorophyll und blanken Granitskulpturen, vor dem Hintergrund lebendig sprudelnden Wassers und fröhlichen Vogelgezwitschers.

Hier ist Rock'n Roll angesagt!

Zwischen Faouët und Quimperlé bilden die Roches du Diable inmitten von Wäldern und Tälern eine grandiose Landschaft in nächster Nähe von Locunolé. Von einem Geflecht unzähliger kleiner Wege aus entdeckt man eine beeindruckende Ansammlung aus Granitblöcken, durch die die Ellé hindurch rauscht. Die Zeit und der Fluss haben die Ecken des Gesteins abgerundet. Doch an den besonders reißenden Stellen werden die Wasserfälle teuflisch. Ein amüsantes Vergnügen für Kajakfahrer.... aber nur für besonders gute. Hier werden auch Kajak-Wettbewerbe veranstaltet.

Von der Legende geschaffen

Auch Saint Guénolé lässt sich in den Bann dieses einzigartigen, von der Ellé geschaffenen Ortes ziehen. Er beschließt deshalb, zwischen diesen Gesteinsbildungen mit ihren aussagekräftigen Formen als Eremit zu leben. Einige der Gesteinsblöcke nehmen originelle Formen wie die eines Tischs, einer Schüssel oder einer Predigtkanzel an. Komfort und Wasser in allen Stockwerken! Die einzige Sorge: Das Ganze gehört dem Teufel. Hieraus folgt ein homerischer Kampf, der den Teufel dazu zwingt, sich auf die andere Seite der Ellé zurückzuziehen. Nach diesem Kampf benötigt Saint Guénolé eine Brücke, um die Frohe Botschaft zu predigen. Um diese zu errichten, schließt er einen Pakt mit dem Teufel. Die erste Seele, die die Brücke überquert, gehört dem Herrn der Hölle. Doch der Heilige schickt ein Eichhörnchen über die Brücke. Der auf diese Weise erniedrigte Teufel versenkt sich in der Ellé und schafft bei dieser Gelegenheit einen unergründlichen Schlund. Wenn Sie über die riesigen, moosbewachsenen Felsen springen und dabei der Strömung am Ufer entlang folgen, haben Sie vielleicht das Glück, diese Passage zu finden. Versuchen Sie es, denn es soll ein Schatz darin verborgen sein.

In der Stadt…

Weiter unten beruhigt sich die Ellé beim Einfluss in Quimperlé, vermischt sich mit der Isole und bildet die Laïta. Sie fließt unter dem hinter der kreisförmig angelegten, romanischen Kirche Saint-Croix liegenden Pont Fleuri hindurch. Die in unmittelbarer Nähe gelegene Rue Dom-Morice entführt Sie mit ihren Fachwerkhäusern und unregelmäßigen Pflastersteinen geradewegs in das 16. Jahrhundert.

Hätten Sie's gewusst?

Der Name des Flusses Ellé soll von Ellez kommen, was so viel bedeutet wie Hölle. Sie beginnt ihren Lauf in der armorikanischen Hochebene in Faouët, unterhalb der Kapelle Saint-Fiacre.