Gut zu wissen

Praktische Hinweise für Ihren Urlaub in Frankreich

So nah und manchmal doch ganz anders. Hier möchten wir Sie auf einige Besonderheiten unseres Nachbarlandes Frankreich aufmerksam machen, damit Sie Ihren Urlaub in der Bretagne ganz entspannt genießen können. Kann ich in Frankreich mit EC-Karte zahlen? Welche Geschwindigkeitsgrenzen gelten? Wie verhalte ich mich im Restaurant? Diese und viele andere Fragen möchten wir hier für Sie beantworten.

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Bezahlung mit Kreditkarte

Unsere französischen Nachbarn bezahlen sehr gern mit Scheck und noch lieber mit Kreditkarte. Auch beim sonntäglichen Brötchenkauf oder beim Imbiss um die Ecke ist das keine Seltenheit.

In Frankreich können Sie also im Grunde überall, z.B. in jedem Restaurant, allen Supermärkten und selbst an Park- und Fahrscheinautomaten mit Kreditkarte bezahlen. Voraussetzung ist, Ihre Kreditkarte hat einen Chip und auch eine PIN-Nummer.

Unsere Maestro-Karten, mit denen wir in Deutschland gern zahlen, sind in Frankreich weniger üblich. Folglich kann es also passieren, dass in einem Restaurant oder anderswo Ihre EC-Karte nicht akzeptiert wird.

Im Restaurant

In Deutschland ist es normal, sich beim Betreten des Restaurants selbst einen Tisch auszusuchen und sich dann zu setzen. In Frankreich hingegen warten die Gäste im Eingangsbereich des Restaurants, bis ihnen vom Kellner ein Tisch zugewiesen wird. Sollten Sie dann einen anderen Tisch vorziehen, können Sie fragen, ob dieser auch noch frei ist.

In Frankreich ist es üblich, eine Vorspeise und einen Hauptgang, einen Hauptgang und ein Dessert bzw. ein Drei-Gänge-Menü mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert zu essen. Mittags liegen diese Menüs meist zwischen 12 € und 20 €, abends ab 25 € aufwärts. Am günstigsten ist immer das Tagesmenü, das "Menu du Jour".

Hier kommt ein Insider-Tipp für Sie: In Frankreich ist es in jedem Restaurant möglich bzw. sogar üblich, zum Essen kostenloses Leitungswasser zu bestellen. Dazu bestellen Sie einfach "une caraffe d'eau" (eine Karaffe Wasser). Wenn Sie eine große Runde sind und mehrere Karaffen möchten, dann können Sie auch gleich "deux" (zwei) "carafes d'eau" bestellen bzw. später nach weiteren Karaffen fragen. Wichtig: Bestellen Sie nicht einfach nur "de l'eau" (Wasser), denn dann wird Ihnen teures Wasser in Flaschen serviert.

In großer Runde gehört es sich in Frankreich nicht, dass jede Person einzeln ihre Speisen und Getränke bezahlt. Stattdessen zahlt entweder einer alles oder man splittet die Gesamtrechung durch die Anzahl der Personen und jeder legt seinen Teil zur Rechnung, damit der Kellner den Gesamtbetrag mitnehmen kann.

Auch das Trinkgeld wird in Frankreich anders vergeben: Während in Deutschland das Trinkgeld meist vom Gast auf den eigentlichen Preis addiert und dann mit einem freundlichen "Stimmt so." übergeben wird, bezahlt man in Frankreich die genaue Summe. Beim Verlassen des Tisches wird dann das Trinkgeld einfach auf dem Tisch zurückgelassen. Empfehlenswert sind maximal zehn Prozent.

Generell essen die Franzosen abends frühestens ab 19.00 Uhr, eher ab 20.00 Uhr. Sie lassen sich gern Zeit, genießen ihr Menü über mehrere Gänge, gern auch mit einem Apertif davor und einem Digestif oder Espresso am Ende, sodass ein Abendessen nicht selten bis 22.00 Uhr genossen wird.

Noch ein Hinweis zum Espresso: Möchten Sie einen trinken, bestellen Sie in Frankreich einen "café". Wollen Sie die bei übliche Tasse Kaffee, fragen Sie nach einem "grand café". Je nach Geschmack gibt es beides auch mit Milch, also "avec du lait".

Autofahren in Frankreich

Französische Straßen sind mit einem Buchstaben und einer Nummer gekennzeichnet:

  • A: Autobahnen, abschnittweise mautpflichtig, maximale Höchstgeschwindigkeit für PKW: 130 km/h
  • N: gut ausgebaute Nationalstraßen (ähnlich unseren Kraftfahrtstraßen), z.T. mit drei bis vier Spuren, kostenfrei, die maximale Höchstgeschwindigkeit für PKW (bei zwei getrennten Fahrspuren pro Richtung) liegt bei 110 km/h (bei Nässe 100 km/h)
  • D: schmale Départementstraßen (Landstraßen) mit einer maximalen Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h (bei Nässe 80 km/h)

Fahranfänger, die Ihren Führerschein nicht mind. seit einem Jahr besitzen, dürfen auf allen Straßen höchstens 90 km/h fahren.

Kreisverkehre (ronds points) gibt es in Frankreich überall. Stets gilt: Wer im Kreis ist, hat Vorrang, sofern kein Verkehrsschild oder Polizist Gegenteiliges anzeigt.

Pannenhilfe: 0800/089222 (24/7)
Polizeinotruf: 17
Unfallrettung: 15

Weitere Hinweise finden Sie auf der Internetseite des ADAC.

Tanken in Frankreich

Manche Tankstellen sind nach Feierabend oder sonntags zwar geöffnet, jedoch ohne Personal, sodass Sie an Automaten zahlen müssen, die nur Kreditkarten akzeptieren - wie oben erklärt mit Chip und PIN. Dennoch ist es schon vorgekommen, dass ausländische Kreditkarten von den Automaten an manchen Tankstellen nicht akzeptiert wurden. Tanken Sie zur Sicherheit am besten während der regulären Ladenöffnungszeiten, dann ist Personal vor Ort und Sie können auch bar bezahlen.

Tipp: Am günstigsten tanken Sie in Frankreich meist bei den großen Supermarktketten wie z.B. Super U oder Carrefour.

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