Fauna und Flora
Ein mit ganzen Kräften verteidigter Reichtum
In der Bretagne gedeiht eine erstaunliche Artenvielfalt. Die zahlreichen unterschiedlichen Landschaftsformen der Region, die Zugroute der Zugvögel und die besonders milden Mikroklimazonen haben die Bretagne zur Heimat einer großen Vielfalt unterschiedlicher Wasser-, Land- und Luftlebewesen werden lassen. Einige davon sind eng mit der Region verbunden. So gedeihen Stech- und Binsenginster überall in der Heide. Die über die Delfine hinweg...
In der Bretagne gedeiht eine erstaunliche Artenvielfalt. Die zahlreichen unterschiedlichen Landschaftsformen der Region, die Zugroute der Zugvögel und die besonders milden Mikroklimazonen haben die Bretagne zur Heimat einer großen Vielfalt unterschiedlicher Wasser-, Land- und Luftlebewesen werden lassen. Einige davon sind eng mit der Region verbunden. So gedeihen Stech- und Binsenginster überall in der Heide. Die über die Delfine hinweg fliegenden Lach- und Seemöwen lassen die mit seltenen Pflanzen übersäten Klippen von ihrem Schrei widerhallen.
Die Farben der Heide
Der dornige Stechginster und die gelben Blüten des Binsenginsters bilden einen herrlichen Kontrast zu den Rottönen des Heidekrauts. Die in den Gärten angebaute Hortensie ist ebenfalls ein Wahrzeichen der Bretagne.
Naturschätze!
Die Glénan-Narzisse, die Drosera aus den Monts d’Arrée, die Brachdistel oder die sternblütige Blaudistel stehen unter Naturschutz. Sie verbergen sich an einsamen Orten oder suchen hinter ihren Dornen Schutz.
Klippen, vertikale Gärten und Zufluchtsstätten für Vögel
Einer originellen Flora ist es gelungen, den von Gischt umtosten Granit zu erobern. Flechten, Grasnelken, roter Spaerkling und gelbblütiger Wildkohl schmücken die Felswände. Die Dreizehenmöwe mit ihren mit schwarzen Spitzen verzierten Flügeln, die große Seemöwe, die weit verbreitete Silbermöwe, der imposante Basstölpel und die Krähenscharbe ruhen sich auf ihren Felsvorsprüngen aus. Die selteneren Trottellummen, Papageitaucher und kleinen Pinguine lassen sich ausgezeichnet auf Sept-îles beobachten. Die Vogelwelt der Bretagne fühlt sich auch auf Cap Fréhel und Cap Sizun besonders wohl.
Muscheln und Schalentiere
Das Tideland, das heißt das bei Ebbe offengelegte Gebiet, ist das Paradies der Strandfischer. Ihr Korb füllt sich mit Venusmuscheln, Herzmuscheln, Strandschnecken, Garnelen und den besonders delikaten Schwemmkrabben. Die ungenießbare Strandkrabbe wiederum erweist sich als besonders effizienter Abfallvernichter an den Stränden.
Wo kann man Delfine beobachten?
Delfinzüge folgen den Booten in der Iroise. Die ebenfalls sehr elegante Kegelrobbe ließ sich auf Sept-Iles und auf der Insel Molène nieder. Auch einige Makohaie zeigen manchmal ihre Rückenflosse.
Ist das Hermelin wirklich weiß?
Das Wahrzeichen der Bretagne wird in seinem weißen Winterkleid dargestellt. Doch angesichts des milden Klimas der Region legt es hier sein braunes Kleid fast nie ab. Ein Büschel schwarzer Haare am Schwanz unterscheidet es von seinem Mitbewohner, dem Mauswiesel.
Hätten Sie's gewusst?
Wo kann man tauchen, ohne nass zu werden?
Im Oceanopolis in Brest können Sie von den Algenfeldern bis zu denHöhlen der Tiefseehummer, von den Robbenfelsen bis hin zu den vomKnurrhahn besonders geschätzten Meerestiefen eine erstaunliche Reisedurch das bretonische Meer unternehmen.
Sehenswertes
Sieben Inseln



