Geologie
Ein solides, von Spitzen gesäumtes Massiv
Das armorikanische Massiv ist mit seinem stolzen Alter von 2 Milliarden Jahren das älteste Gebirge Frankreichs. Sein Sockel reicht mehr als 20 Kilometer tief in die Erdoberfläche hinein. Es bildet eine Halbinsel mit einer Fläche von 35 000 km² und erstreckt sich unter dem Meer hinaus weiter, wo es 800 kleine und größere Inseln trägt. Sein Granit-, Gneiss- und Glimmerschiefer-Gestein trat bei der variskischen Gebirgsbildung zutage....
Das armorikanische Massiv ist mit seinem stolzen Alter von 2 Milliarden Jahren das älteste Gebirge Frankreichs. Sein Sockel reicht mehr als 20 Kilometer tief in die Erdoberfläche hinein. Es bildet eine Halbinsel mit einer Fläche von 35 000 km²  und erstreckt sich unter dem Meer hinaus weiter, wo es 800 kleine und größere Inseln trägt. Sein Granit-, Gneiss- und Glimmerschiefer-Gestein trat bei der variskischen Gebirgsbildung zutage. Die Ausbildung seiner zerklüfteten Ränder übernahm in hunderten Millionen Jahren die Erosion.
Was ist die höchste Erhebung?
Der Roc Trevezel in den Mont d’Arrée ist ganze 384 Meter hoch. Am Fuße der Mont d’Arrée und der von besonders schroffen Bergspitzen gekennzeichneten Montagnes Noires durchzieht ein vielfältiges Netz aus Wasserläufen den Boden.
Ein vom Gezeitenwechsel ausgeformtes Küstengebiet
Eine langgestreckte Felsenspitze feiert die Vereinigung zwischen Land und Meer. Die Nordküste besticht dabei durch grandiose Landschaften mit überdimensionierten Klippen. Die Westküste wiederum dringt Strömungen und Gezeitenbewegungen zum Trotz stolz in den Atlantik vor. Im Süden findet man sanfte Dünen und kleine Buchten um die Rias. Zwar entspricht dieses Bild durchaus der Realität, doch die hohen meridionalen Klippen an der naturbelassenen Küste von Quiberon oder die prächtige, an die Landschaften des Nordteils erinnernde Bucht von Morlaix entwerfen rasch eine ganz andere Wirklichkeit.
Eine ganze Farbpalette aus Stein
In Ploumanac’h ist der Granit rosa, außerdem nehmen die Felsblöcke die Gestalt von Flaschen, Hüten, Schlangen und andere skurrile Formen an. Der rosa- und ockerfarbene Sandstein von Erquy bildet horizontale, vom Ozean umspülte Stufen. Zwischen der Pointe du Raz und Douarnenez kündigen die unterschiedlichen Farbnuancen der schroffen Granitfelsen Witterungswechsel an. Die Insel Groix wiederum überrascht mit blauem Schiefer. Im Herzen des Massivs treffen im Wald von Brocéliande roter und grüner Schiefer zusammen. Diese Gesteine werden von Eisenerz-Adern durchzogen, die Weihern und Mooren eine rostrote Farbe verleihen. Schieferbrüche bilden Höhlen in den Vorgebirgen.
Inseln wie Perlen auf dem Meer
Die bretonischen Küsten zählen zu den Küstengebieten mit den meisten Inseln und Archipelen. Die größte dieser Inseln ist Belle-île (86 km²) gefolgt von Ouessant (18 km²) und Groix. Ein Meeresboden aus grobem Kiesel dient Sept-Iles, Bréhat, Callot und Cézembre als Fundament. Ob nur wenige Ruderschläge vom Ufer entfernt oder weit hinter dem Horizont verborgen - jede dieser Inseln birgt außerordentliche Naturschätze.
Behauen für die Ewigkeit
Granit-, Schiefer- und Sandgestein dienten Baumeistern aller Art als solides Baumaterial. Die Kersantit-Vorkommen (in Kersanton) und der Stein aus Logonna (Logonna-Daoulas) werden zu Bauzwecken sehr geschätzt.
Sehenswertes
Ploumanac'h



