© Emmanuel Berthier
10 Jahre Kommissar DupinTatort Bretagne

Tatort Bretagne: 10 Jahre Kommissar Dupin

Bereits seit Juni 2012 bretonisiert Autor Jean-Luc Bannalec seine Leserinnen und Leser jedes Jahr mit einem neuen Kriminalfall für Kommissar Dupin. Am 15. Juni 2021 erscheint der 10. Roman mit Georges Dupin im Verlag Kiepenheuer & Witsch.

Mit Kommissar Dupin in die Bretagne

Eine tote Naturschützerin im Meeres-Naturpark Iroise vor der Westküste der Bretagne, ein unentdeckter Gauguin in Pont-Aven, Schüsse in den Salzfeldern oder kriminelle Machenschaften in den Austernparks am Belon: Wenn Georges Dupin in der Bretagne ermittelt, geht es immer um das Urbretonische, um die Besonderheiten von Frankreichs Region der Extreme. Denn auch wenn die Kriminalfälle reine Fiktion sind: Die Geschichten dahinter sind alle wahr und so detailliert recherchiert, dass die Lektüre der Krimis – jeder Roman ist einem eigenen Thema gewidmet – jede Menge Wissen über die Bretagne vermittelt.

Dupins 10. Fall: Malerische Abgründe auf Belle-Ile

Zehn Jahre ist es inzwischen her, dass der Pariser Kommissar Georges Dupin aus bis heute ungeklärten Gründen strafversetzt wurde – ausgerechnet ans Ende der Welt, nämlich ins bretonische Concarneau im äußersten Westen Frankreichs. Anfangs sind ihm die zähen Bretonen mit ihrem Schuss Salzwasser im Blut suspekt, doch mit jedem Fall und dank seiner bretonischen Kolleginnen und Kollegen, die ihn nach und nach „bretonisieren“, lernt Dupin die Bretagne mehr und mehr kennen und schätzen. Klar, dass Nolwenn zu seinem Zehnjährigen eine große Jubiläumsfeier plant. Dupin, der Trubel meidet – erst recht, wenn es um seine eigene Person geht – kommt die angespülte Leiche vor der Küste von Concarneau daher gerade recht. Die Spur führt ihn diesmal auf die malerische Belle-Ile, die größte Insel der Bretagne. „Bretonische Idylle“ erscheint am 15. Juni 2021 im Verlag Kiepenheuer & Witsch.

Urlaub auf den Spuren Kommissar Dupins

Nicht nur die Hintergründe und Geschichten zu Dupins Ermittlungen sind reich an Wissen und wahren Begebenheiten. Auch alle Landspitzen, Buchten, Restaurants und Boutiquen sind so detailliert beschrieben, dass schon das Lesen der Krimis eine Reise durch die Bretagne mit allen Sinnen ist. Zahlreiche Leserinnen und Leser bereisen die Bretagne daher jedes Jahr tatsächlich auf den Spuren Dupins. Mehrere Reiseveranstalter bieten Gruppen- und Individualreisen zu den Tat- und Lieblingsorten aus den Romanen an – und das nicht nur aus Deutschland: Auch US-amerikanische Tour Operators organisieren Bus-Reisen zum Thema Kommissar Dupin. Auf dieser Website des Tourismusverbands finden Dupin-Fans eine Karte mit allen Schauplätzen aus den Romanen.

Belle-Ile, Schauplatz von Kommissar Dupins 10. Fall

Belle-Ile, die „schöne Insel“ vor der Südküste der Bretagne, ist eine Perle der Natur im Atlantischen Ozean. Mit ihren grünen Wiesen und Wäldern, weißen Sandstränden in schmalen Buchten sowie steilen Klippen und schroffe Felsnadeln im Meer ist die Insel eine Bretagne im Miniaturformat. Am Rande des Golfs von Biskaya gelegen, profitiert sie von einem milden Klima mit vielen Sonnenstunden.

Mit 20 x 9 Kilometern und 5.200 Einwohnern ist Belle-Ile die größte bretonische Insel, aber dennoch sehr ländlich und dünn besiedelt. Neben vielen winzigen Dörfern gibt es nur vier Ortschaften: die bunten Hafenstädte Le Palais und Sauzon mit ihren vielen Cafés und Restaurants sowie Locmaria und Bangor.

Im Herbst 1886 entdeckt der berühmte Maler Claude Monet (1840-1926) die „schöne Insel“ für sich und malt insgesamt 39 Bilder auf Belle-Ile. Insbesondere die wilde Westküste mit ihren zerklüfteten Klippen und die von Sonne, Meer und Wolken aufgeführten Lichtspiele beeindrucken den Künstler. „Das Meer ist unglaublich schön und voller fantastischer Felsen“, schwärmt Claude Monet. Auch bei Sturm und Hagel stellt er seine Staffelei an der Küste auf. Seine Lieblingsmotive sind die Felsspitzen in Port Coton. Der Ort ist auch heute bei Besuchern ein beliebter Aussichtspunkt.

Ebenfalls Ende des 19. Jahrhunderts verliebt sich auch die französische Schauspielerin Sarah Bernhard (1844-1923) in Belle-Ile. Das wilde Kap „Pointe des Poulains“ im Norden der Insel begeistert sie so sehr, dass sie sich dort ein ehemaliges Fort zu ihrer Sommerresidenz ausbauen ließ. 40 Jahre lang verbringt sie hier ihren Urlaub. Heute ist das Anwesen für Besucher geöffnet. Ein rot-weißer Leuchtturm krönt die Idylle des Kaps.

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Offizielle Website des Tourismusverbands der Bretagne
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