© La Velomaritime | Emmanuel Berthier
Radurlaub in Frankreichs westlichem Zipfel

Radreisen in der Bretagne

2021 ist die Tour de France zum vierten Mal in ihrer Geschichte in Brest gestartet und damit bereits zum siebten Mal in der Bretagne. Mit ihrer zerklüfteten Küste und ihrem hügeligen Hinterland, berühmt für Legenden und Menhire, ist die bretonische Halbinsel eine Radregion par excellence für Profi- und Hobbyradsportlerinnen und -sportler.

Die Tour de Bretagne entlang 9 Fernradwegen für Tagestouren und Radwanderungen

Mal sportlich, mal flach und gemütlich, können Radreisende die Halbinsel auf neun Fernradwege in ihrem eigenen Tempo erkunden. Über 2.000 Kilometer führt das Radwegenetz der Bretagne entlang der Kanäle und Küsten, vorbei an pittoresken Fischerhäfen, Leuchttürmen, Austernparks und so klangvollen Küstenabschnitten wie der Smaragdküste, der Rosa Granitküste und der Küste der Legenden. Zwei Highlight-Radwege stellen wir hier vor.

Küstenradweg „Vélomaritime“: Von Roscoff bis nach Saint-Malo an der Smaragdküste

Von der Küste der Legenden bei Roscoff folgt die bretonische Vélomaritime über insgesamt 430 km immer der Nordküste der Bretagne – über die Rosa Granitküste und die Steilklippen des Kap Fréhel bis in die sanfte Bucht der Smaragdküste mit der berühmten Festungsstadt Saint-Malo und dem UNESCO-Austernort Cancale. Unterwegs entdecken Radreisende den Cairn de Barnenez, eines der ältesten Monumente in Europa, die Jakobsmuschelhäfen in der Bucht von Saint-Brieuc und den einzigen Weinberg der Bretagne an den Ufern der Rance.

Als Teil des europäischen Fernradwegs EuroVelo 4 führt die Vélomaritime von Cancale weiter entlang der Bucht des Mont-Saint-Michel und anschließend die Küsten der Normandie und Nordfrankreichs hinauf.

Vom Ärmelkanal an den Atlantik: Roscoff – Concarneau

Der bretonische Fernradweg Nr. 7 führt Radreisende auf 150 Kilometern von der bretonischen Ärmelkanalküste im Norden quer über die Halbinsel bis in den malerischen Küstenort Concarneau an der Atlantikküste im Süden der Bretagne. Im Landesinneren überraschen nicht nur die Montagnes Noires, die „schwarzen Berge“ auf der sonst so flachen Halbinsel, sondern auch das winzige Dorf Gourin, das jedes Jahr Ende Juli das Festival der Crêpes feiert.

Wer die Tour de France am Bildschirm verfolgt, erlebt eine Rundreise quer durch die Bretagne: Mit rosa Granit, mittelalterlichem Fachwerk, Steilklippen, die schroff in den Ozean fallen und verwunschenen Hügeln im Landesinneren zeigt sich die Bretagne mit all ihrer landschaftlichen Vielfalt.

Offizielle Website des Tourismusverbands der Bretagne
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