© Simon Bourcier
Eine Seefahrt zu Delfinen, Leuchttürmen und Vögeln Entdecken Sie die Schätze der Iroise-See mit Didier
Echt bretonisches Erlebnis

Eine Seefahrt zu Delfinen, Leuchttürmen und Vögeln

In Saint-Guénolé erwartet Sie Didier, Meeresführer und von Beruf Lotse, zu einem Ausflug mit Aufenthalt auf der Insel Sein. Leinen los! Begegnungen mit Delfinen und Vögeln warten auf Sie. Bei einer Fahrt vorbei an den Leuchttürmen Ar Men und La Vieille entdecken Sie Tierwelt und Naturerbe und nehmen schöne Eindrücke mit nach Hause.

Kurs auf die Iroise-See!

Mit dem Leuchtturm Phare d’Eckmühl backbord und den Felsen von Saint-Guénolé steuerbord läuft das Boot ruhig aus dem Hafen aus. Didier, der wie ein Freibeuter des 21. Jahrhunderts wirkt, warnt, dass sich das Meer ändern kann. „In der Iroise-See ist das Wechselspiel der Strömungen sehr stark. Wir werden die Gezeiten nutzen, um schöne Dinge unter guten Bedingungen zu sehen und zu erleben.“

Vögel in Sicht

Hinter La Torche erreichen wir eine Geschwindigkeit von 20-22 Knoten. Die scharfen Augen von Didier und Camille entdecken Lummen. Mit wildem Flügelschlagen fliegen diese kleinen Pinguine dicht über den Wellen. Dann tauchen Basstölpel auf. John holt sein Fernglas heraus. Eine gute Idee, um die Jagd dieser großen Vögel zu verfolgen! Mit 100 km/h lassen sie die Gischt aufspritzen, wenn sie steil ins Meer eintauchen. An ihren Seiten flattern Sturmschwalben über die Wasseroberfläche. Nach dieser Vogelparade setzen wir unseren Weg fort.

 

Eindrücke am Leuchtturm Phare de la Vieille

Am Fuß der Klippen der Landspitze Pointe du Raz nähern wir uns dem Leuchtturm Phare de la Vieille und dem legendären Raz de Sein. Dies ist die Umgebung, „in der es die meisten Leuchttürme und Seezeichen gibt“. Unverzichtbar, wenn man das Ungestüm des Meeres am Horizont sieht! Während er die Geschichte des Leuchtturms La Vieille erzählt, flirtet Didier mit den Brechern. Wir sind ein wenig aufgeregt, als das Heck des Bootes von einer Welle angeschoben wird. Aber das Geschick des Lotsen und seine Kenntnisse der Strömungen ermöglichen es, frische Eindrücke in völliger Sicherheit zu erleben.

 

Den Delfinen ganz nah

Wir lassen den aufgewühlten Bereich des Raz de Sein steuerbord hinter uns und erreichen die gleichnamige Insel. Nach ein bisschen Slalom zwischen den Felsen offenbart sich eine schöne Überraschung: Zwei, dann drei, vier, fünf Delfine kommen herbei, um unter unserem Bug zu spielen. Um sie besser sehen zu können, knien wir uns an die Wülste des Boots. Ein Lächeln leuchtet auf allen Gesichtern. „Das ist super!“, ruft Fabienne. „Echt supercool“, bestätigen die Jüngeren mit der Kamera in der Hand. Von diesem Wasserballett bekommt man einfach nicht genug. Aber es stehen noch andere einzigartige Augenblicke auf dem Programm.

Aufenthalt auf der Insel Sein

Sanft legen wir an. Farbenfrohe, aneinander geschmiegte Häuser begrüßen uns an den Kais. Ruhig liegt dieses Stückchen Land im Meer in der Sonne. In kleinen Gruppen steuern wir eine Crêperie, eine Restaurantterrasse oder eine kleine Bucht zum Picknicken an. Den Verdauungsspaziergang unternehmen wir am Kieselstrand und am Leuchtturm, der ein einzigartiges Panorama offenbart. Es ist warm, als wir unsere Jacken anziehen, um wieder an Bord zu gehen. „Aber auf dem Meer wird es kühler“, warnt uns Didier.

Die Delfine – 2. Akt

Unweit der Insel brodelt es. Wir haben das Glück, großen Delfinen zu begegnen, die in den Wellen surfen. Selbst Didier muss zugeben, dass dies „ziemlich unglaublich“ ist. Dank seiner geschickten Steuerung können alle unbesorgt die herumtollenden Delfine bestaunen. Unsere Ausrufe begleiten ihre Saltos über dem Wasser. „Das sind wirklich einmalige Augenblicke“, entfährt es Dominique. Wir würden gerne noch länger bleiben, um den Anblick zu genießen, aber Ar Men wartet auf uns!

Am Fuße des legendären Ar Men

Überragt von diesem 37 Meter hohen maritimen Monument gibt Henri zu, „bewegt“ zu sein. Didier, die Hand am Ruder, verrät uns dessen Geheimnisse. Ein unglaublicher Bau, gepanzerte Türen und eine lange Geschichte machen diesen Leuchtturm sehr „eindrucksvoll“. Er erhebt sich mitten auf dem Riff Chaussée de Sein, zwanzig Kilometer von der Küste entfernt, und wurde von den Leuchtturmwärtern als „die Hölle aller Höllen“ bezeichnet. Dagegen wirkt der als verflucht geltende Leuchtturm von Tévennec, den wir auf dem Rückweg passieren, mit dem dazugehörigen, sich an den Felsen klammernden Leuchtturmwärterhäuschen geradezu idyllisch. Während des Rests der Fahrt durch die Bucht von Audierne wird das Licht sanfter. Mit den Haaren im Wind geben sich alle ihren Gedanken hin, angefüllt von unglaublichen Bildern. Zurück am Kai bedanken sich alle herzlich bei Didier für diesen wunderschönen Tag. Wann fahren wir wieder los?

Mit den Haaren im Wind geben sich alle ihren Gedanken hin, angefüllt von unglaublichen Bildern.

ab

85 €

pro person

Dieses Erlebnis umfasst

  • Einen Erlebnistag rund um die Leuchttürme und die Insel Sein in Begleitung von Didier, einem qualifizierten und erfahrenen Gästeführer
  • Einen Aufenthalt auf der Insel Sein

Ergänzende Informationen

  • Treffen um 9.15 Uhr, um um 9.30 Uhr an Bord zu gehen – Abfahrt vom Hafen Saint-Guénolé
  • Rückkehr voraussichtlich gegen 18.00/18.30 Uhr
  • Ausflüge werden je nach Wetterbedingungen geplant und bestätigt
  • Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, empfiehlt es sich, im Voraus zu reservieren
  • Beobachtung von Meeressäugern
  • 3-stündiger Aufenthalt auf der Insel Sein zur freien Verfügung
  • Mitnehmen: Pullover, Fleecejacke, Windjacke, Halstuch oder Schal, Sonnencreme und Sonnenbrille
  • Mahlzeit nicht inbegriffen (Verpflegungsmöglichkeit auf der Insel)
  • Preis Erwachsene: 85 €
  • Preis Kinder bis 12 Jahre: 60 €
  • Es sind auch andere Erlebnispauschalen verfügbar.

 

Offizielle Website des Tourismusverbands der Bretagne
Unsere Vorschläge