© Yannick Derennes
Genießen Sie köstliche Augenblicke in der Crêpes‑Werkstatt von Véro In Bénodet backen Sie echte bretonische Crêpes
Echt bretonisches Erlebnis

Genießen Sie köstliche Augenblicke in der Crêpes‑Werkstatt von Véro

Haben Sie Lust auf echte bretonische Spezialitäten? Dann besuchen Sie die Crêpes-Werkstatt von Véro in Bénodet. In zauberhafter Umgebung weiht Sie die waschechte Bretonin aus dem Finistère in die Geheimnisse 100%iger bretonischer Crêpes ein und setzt so die Geschichte ihrer Großmütter fort. Legen Sie mit viel guter Laune selbst Hand an und backen Sie Ihre eigenen Crêpes. Dann heißt es nur noch genießen.

Die Crêpes, eine Geschichte für sich

In ihrer kleinen Werkstatt heißt uns Véro herzlich willkommen. Man kommt mit der Familie, mit Freunden oder alleine, um traditionelle Techniken wiederzuentdecken und zu genießen. In zahlreichen Anekdoten berichtet Véro von ihrem Werdegang als Crêpebäckerin, der mit den Bergen salziger bretonischer Butter beginnt, die ihre Großmütter verwendeten. Ihre Hauben, aus der Bigouden-Region und dem Pays Glazick wachen über die billigs. Billig?! Ja, die große Platte, auf der der Teig gebändigt wird. Andere bretonische Begriffe klingen in unseren Ohren: rozell für den kleinen Teigverteiler, kraz, um die knusprige Feinheit der Crêpes aus dem südlichen Finistère zu beschreiben.…

An die Teigschüsseln, fertig, los!

Aber der Worte genug gewechselt, nun folgen Taten: Mit umgebundener Schürze machen wir uns an den Crêpe-Teig aus Buchweizen. „Hier machen wir – egal mit welchem Mehl – immer Crêpes, niemals Galettes“, verrät Véro verschmitzt und spielt damit auf eine kleine Streitigkeit zwischen dem Westen und dem Osten der Bretagne an. Denn im Westen werden all sowohl die Crêpes aus Weizenmehl als auch die Crêpes aus Buchweizenmehl – eben genau: als Crêpes bezeichnet. Im Osten hingegen sagt man nur zu der süßen Version aus Weizenmehl Crêpes und zu der herzhaften Buchweizenmehl-Schwester Galette.

Und so stehen wir da, die Hände in Mehl und Wasser. „Mischen Sie, bis eine einheitliche Masse ensteht, sagt die Crêpebäckerin. „Dann schlagen Sie den Teig kräftig“. Die Methode macht Spaß und geht ganz schön in die Unterarme. Mit den Geheimnissen von Véro wird der Teig fantastisch.

Eine Fülle an Tipps und Tricks

Dann ist das Weizenmehl an der Reihe und wird mit Zucker und Milch verbunden. Diesmal wird der Teig mit dem Rührbesen geschlagen. „Machen Sie vor allem keinen zu elastischen Teig“. Vorbeugend bremst Véro Peggy ein bisschen. In Luciens Schüssel tauchen ein paar Klumpen auf, aber „das ist kein Problem“. Köstliche Düfte ziehen durch den Raum. Die Tipps für einen guten Teig werden direkt umgesetzt. Alles ist bereit für den nächsten Schritt.

Finden Sie den richtigen Dreh

An der billig zeigt uns Véro, wie man den rozell handhabt und den Teig verteilt. „Halten Sie ihn flach und verstreichen Sie den Teig leicht mit kleinen Bewegungen.“ Um eine runde Crêpe hinzubekommen, wird die Geste zarter, die Beschreibung sehr bildlich: „Entweder Sie machen mit Ihrem Handgelenk den Hubschrauber oder Sie machen eine Drehung wie ein kleiner Brummkreisel mit dem rozell.“ Anthony ist der erste, der es wagt … mit Bravour! Einige Missgeschicke bringen uns zum Lachen. Die Kinder Chloé und Lucien haben ein rozell, der einfacher zu handhaben ist. Einmal mit dem Spatel auf die andere Seite gedreht und die Crêpe ist fertig. Am Ende des Tisches stapeln sich die fertigen Köstlichkeiten. Das Mittagessen rückt näher.

Ah, der berühmte Klassiker: Schinken-Ei-Käse

Mit Freudenrufen geht es im Workshop weiter. Wie die Profis bereiten wir den Klassiker Schinken-Ei-Käse (die “complète”) zu. Trotz Heißhunger muss man sich Zeit nehmen. Der Crêpeteig aus Buchweizen ist schwerer und muss länger garen. Zwischen dem Einpinseln mit Butter, dem Verteilen von Eiweiß und dem Falten mit dem Edelstahlspatel gilt es, unzählige kleine Tricks und Kniffe zu beachten, damit dieser große Klassiker der bretonischen Küche gelingt. Aber was für Ergebnisse und wie sie duften… À table!

Augenblicke zum Genießen

“Das ist die beste Crêpe, die ich je gegessen habe“, erklärt Anthony. Er hat zweifellos Recht. Meine ist fein und knusprig wie ich es liebe. Nachdem sie ihre gegessen hat, bereitet Chloé eine Crêpe für ihre Großmutter zu, die sich zu uns gesellt hat. Die Atmosphäre ist familiär und freundlich. Dann kehren alle an ihre billigs zurück, um selbstständig süße Crêpes zuzubereiten. Mit Véro drehen sich die Gespräche um die ernährungsphysiologischen Vorteile von Buchweizen, kulinarische Traditionen, Kindheitserinnerungen … Zum Abschluss dieser köstlichen Augenblicke sagen wir uns, mit Crêpes, Rezepten und einem Diplom in der Hand “kenavo” (bretonisch für “Auf Wiedersehen”).

Preis ab

45 €

pro Person

Dieses Erlebnis umfasst

  • Einen 2,5-stündigen Workshop zur Zubereitung süßer und herzhafter Crêpes
  • Zubereitung von süßem und herzhaftem Crêpe-Teig, Erlernen der geschickten Drehbewegung mit dem Rozell, Verkostung natürlich
  • Material, Schürzen und Zutaten
  • Rezeptkarten, süße und herzhafte Crêpes und Ihr Diplom
Offizielle Website des Tourismusverbands der Bretagne