© Pierre Torset
Stellen Sie sich der Herausforderung: Wer macht die beste Crêpe? Lust auf eine 100% bretonische Crêpe? Dann nichts wie ran an den Teig!
Esperienza bretone

Stellen Sie sich der Herausforderung: Wer macht die beste Crêpe?

Geraldine aus Saint-Quay-Portrieux zeigt Ihnen gern, wie Sie das traditionelle „rozell“ schwingen müssen, um die perfekte runde Crêpes zu kreieren.

Crêpes – Bretagne pur

Auf zur Crêperie am Hafen, der Crêperie du Port. Hier erwartet uns Géraldine, Crêpemeisterin mit Herz und Können. Was ist eine Bilig? Es ist eine große runde Gusseisenplatte, auf die man mithilfe eines „Rozells“, einer Art kleinem Holzrechen, den Crêpe-Teig zum Backen aufstreicht. In Anbetracht des Gewichts der „Pfanne“ kommt ein Hochwerfen der Crêpes nicht in Frage. Und Géraldine erklärt uns eine ganz besondere Technik.

Und jetzt sind wir dran

Ehe es losgeht, darf zur Begrüßung ein bretonischer Kir (Cidre mit einem Schuss Johannisbeerlikör) nicht fehlen. Und natürliche eine Kostprobe. Denn in der Bretagne unterscheiden wir zwischen den süßen Crêpes aus Weizenmehl und den herzhaft gefüllten Galettes aus Buchweizenmehl. Und Galettes sind tatsächlich noch schwieriger zu backen, besteht doch ihr Teig nur aus Buchweizenmehl, Wasser und Salz. Deshalb reißt er auf dem „bilig“ schnell ein, wenn man das „rozell“ nicht mit genug Gefühl schwingt. Wir probieren eine Galette mit Wurst und eine – typisch Bretagne eben – mit Jakobsmuscheln. Das Dessert – die süße Crêpe – ist nun aber unsere Aufgabe: Dabei geht es um die Wette, wer von uns die beste bretonische Crêpe machen wird. Julie kippt den Teig auf die Billig. Einmal mit dem Rozell glattstreichen und fertig, denkt sie. Doch: „Ist das normal, dass da überall Löcher sind?“ Ein paar Versuche brauchen wir alle, bis uns eine perfekte Crêpe gelingt… Aber Übung macht ja die Crêpes-Meisterinnen und -Meister.

 

Die Känguru-Crêpe von Richard

Auch Richard fehlt noch der nötige Schwung. Seine Crêpe erinnert weniger an eine Sonne (wie sie die Kelten deuten) als vielmehr an ein Känguru mit Beutel. Jetzt bin ich an der Reihe. Ich hatte gedacht, der Teig sei flüssiger. Meine erste Crêpes ist dann wohl doch mehr ein Pfannkuchen… Ich werde sie auf beiden Seiten backen müssen. Es ist gar nicht so einfach, eine hauchzarte Crêpe zu machen. „Alle denken immer, Crêpes seien ganz leicht“, schmunzelt Géraldine.

Preis ab

€21

pro Person

Dieses Erlebnis umfasst

  • Einen Blick hinter die Kulissen einer echten bretonischen Crêperie.
  • Den Kurs mit Geraldine für die Zubereitung bretonischer Crêpes – natürlich mit einem originalen Bilig.
  • Ein bretonisches Crêpes-Menü.

Dieses Erlebnis wird angeboten in : Englisch

Offizielle Website des Tourismusverbands der Bretagne