Entdecken Sie den Meeres-Naturpark Iroise und die Insel Molène

Leuchttürme, paradiesische Inseln, Kegelrobben und Delphine

Foto 1 Entdecken Sie den Meeres-Naturpark Iroise und die Insel Molène Foto 2 Entdecken Sie den Meeres-Naturpark Iroise und die Insel Molène Foto 3 Entdecken Sie den Meeres-Naturpark Iroise und die Insel Molène Foto 4 Entdecken Sie den Meeres-Naturpark Iroise und die Insel Molène Foto 5 Entdecken Sie den Meeres-Naturpark Iroise und die Insel Molène Foto 6 Entdecken Sie den Meeres-Naturpark Iroise und die Insel Molène Foto 7 Entdecken Sie den Meeres-Naturpark Iroise und die Insel Molène Foto 8 Entdecken Sie den Meeres-Naturpark Iroise und die Insel Molène

Sind Sie bereit für einen unvergesslichen Ausflug quer durch das Iroise-Meeresschutzgebiet zur Insel Molène? Gehen Sie mit Christel, Delphinkennerin und naturbegeistert, und ihrem Ehemann Lucky, der Ihnen alles über das Iroise-Meer, seine Inseln und Leuchttürme erzählen kann, in Le Conquet an Bord, um einen Tag voller guter Laune, unvergesslicher Begegnungen und einzigartiger Panoramen zu erleben.

Eines der launischsten Meere der Welt

La Pointe Saint Mathieu

10.30 Uhr. Während wir ruhig aus dem Hafen gleiten, kommt Lucky gleich zur Sache: „Hier ist der Seegang häufig sehr stark, die Gezeitenströmungen gehören zu den stärksten in Europa. Dazu gibt es über hundert kleine Inseln und felsige Riffe an der Wasseroberfläche. Es ist also nicht erstaunlich, dass es unzählige Schiffswracks in der Iroise-See gibt.“ Wie beruhigend! Heute jedoch fahren wir zum Glück auf einem spiegelglatten Meer unter sengender Sonne zur Pointe Saint Mathieu. Bevor wir Kurs nach Westen nehmen, erzählt uns Lucky die Legende der im 11. Jahrhundert erbauten Abtei und der zum Gedenken der auf See verschollenen Seeleute errichteten Stele.

Eine traumhafte Begegnung

L'archipel de Molène

Lucky drosselt das Tempo. „Grifouille, Bidule, Cyrano …“. Christel ruft die Delfine, die großen Tümmler, mit ihren Kosenamen. Nach wenigen Augenblicken schnellen fünf oder sechs der Tiere vor dem Bug aus dem Wasser. An Bord erstarrt unser Lächeln vor Erstaunen. Christel und Lucky analysieren das Verhalten der Gruppe in Echtzeit. „Seit vier Jahren beobachten wir sie praktisch bei jeder Fahrt, aber es sind immer dieselben, die sich entschließen zu kommen“, erklären sie. Plötzlich nähert sich ein Delfinjunges mit seiner Mutter dem Boot. „Es kann höchstens ein paar Tage alt sein, ich habe noch nie ein so kleines gesehen“. Christel ist begeistert, so wie wir alle.

Kurs auf den Leuchtturm Les Pierres Noires

Le phare des Pierres Noires

Mutige Leuchtturmwärter, endlose Bauten, gefährliche Landungen: Lucky wird nicht müde, Geschichten von den sechs in der Iroise-See isoliert liegenden „Höllen“-Leuchttürmen zu erzählen. „Der 28 Meter hohe Leuchtturm Les Pierres Noires musste in diesem Winter 23 Meter hohen Wellen trotzen“. Dies vermittelt eine Vorstellung von dem Chaos, das hier mitten im Sturm herrschen muss! Wir setzen unsere Fahrt in Richtung Molène fort und haben Gelegenheit, das erstaunliche Schauspiel der Algenfischer und dem „Scooby-Doo“, ihrem Erntekran, zu erleben, mit sie die Algen wie mit einem merkwürdigen eisernen Arm in einem wirbelnden Ballett aus dem Wasser ziehen.

Eine kleine Inselpause

L'île Molène

13 Uhr. Zur Mittagszeit gehen wir auf Molène an Land, um die Insel mit ihren engen Gassen, ihren blumengeschmückten Häusern, ihren grasbewachsenen Wegen und ihren von türkisfarbenem Wasser umspülten Buchten zu entdecken. Kaum haben wir den Ort verlassen, bekommen wir den Eindruck, uns am Ende der Welt zu befinden. Nur das sanfte Geräusch der Wellen stört die Ruhe dieses vom Meer geprägten Ortes.

Zum Schluss ein paar Kegelrobben!

Les phoques gris de l'archipel de Molène

17 Uhr. Unsere kleine Gruppe geht wieder an Bord, wir passieren die Insel Quéménès, auf der Soizic und David einen Bauernhof führen, die Insel Litiry, den Felsen Le Cromic, der mal einem Huhn, einem Hasen,  mal einem Adler ähnelt. Ein wenig weiter entfernt bemerken wir eine kleine Gruppe von Kegelrobben auf einer kleinen Insel. Hier heißt es vorsichtig sein. „Sie sind gut zwei Meter lang und wiegen 200 Kilo, sie sind außerdem sehr scheu. Wenn wir sie erschrecken, springen sie ins Wasser“, warnt Lucky, der sich sehr dafür einsetzt, auf die Ruhe dieser großen Säugetiere Rücksicht zu nehmen. Hinter einer felsigen Landzunge treffen wir auf drei junge Kegelrobben mit hellem Fell, die wir erstaunt betrachten.

L'archipel de Molène

Bevor er uns wieder sicher in den Hafen bringt, lässt Lucky für einen kurzen Augenblick den 600 Pferdestärken seines Bootes freien Lauf und erlaubt sich eine kurze Spitze von 90 km/h. Fantastisch! „Von einem solchen Tag kann doch einfach niemand enttäuscht sein, oder?“, fragt der aus der Auvergne stammende Olivier. Ein idealer Schlusssatz für diesen fantastischen Tag, nicht wahr?

Text: Julie Danet

Zusätzliche Informationen:

Vorherige Reservierung obligatorisch

Abfahrt immer zwischen 10.30 Uhr und 11.00 Uhr vom Hafen von Le Conquet
(melden Sie sich am Finist'Mer-Schalter im Hafen)

Bitte denken Sie an warme Kleidung, Sonnenbrille und Sonnencreme.

Das Mittagessen auf der Insel ist nicht im Programm inbegriffen. Verpflegung kann auf der Insel gekauft oder ein eigenes Picknick kann mitgebracht werden.

Rückkehr nach Le Conquet gegen 17.30 Uhr/18.00 Uhr

Archipel Excursions bietet auch andere Erlebnispauschalen an. Alle Informationen finden Sie auf: http://www.archipelexcursions.fr/index.html (Französisch).

Mit den Tripadvisor-Bewertungen von Reisenden

fans de Bretagne

Teilen Sie Ihre schönsten Bretagne-Fotos und treffen Sie andere Fans der Bretagne auf der ganzen Welt.

www.fans-der-bretagne.com

Newsletter

Abonnieren Sie unseren Newsletter und erfahren Sie immer als Erstes Ihre Neuigkeiten aus der Bretagne.