10 Ideen für Ausflüge in den Wald

Für erfrischende Spaziergänge unter hundertjährigen Bäumen oder zum Pilzesammeln gibt es in der Bretagne viele urige Wälder. Dort können Sie sich an der Tierwelt und dem Duft des Unterholzes erfreuen und ausgiebig erholen.

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Legenden und fabelhafte Bäume im Wald von Brocéliande

Der Zauberwald von Brocéliande bildet als größtes Waldmassiv der Bretagne ein wahres Paradies für Wanderer und Naturliebhaber. Die Guillotine-Eiche, die Kastanie von Pas aux biches und die Buche des Ponthus beeindrucken mit ihrer Größe und Stattlichkeit. Feen und Kobolde wachen über diese Prachtexemplare neben Merlin und Viviane, die hier seit jeher ihren Zauber ausüben.

Das „bretonische Fontainebleau “ in Huelgoat

Im Legenden umwobenen Wald von Huelgoat fühlt man sich inmitten der Granitriesen winzig klein. Unter den runden Felsblöcken, die die Besonderheit dieses Waldes sind, bleibt die „Roche Tremblante“ die Hauptattraktion: Denn findet man den richtigen Punkt, kann ein Mensch allein den 137 Tonnen schweren Felsen in Bewegung bringen… Auch der Stein mit dem Namen „Champignon“ ziert diesen Wald, in dem die Legenden weiter lebendig sind.

Zwei Schritte vor der Stadt: der Wald von Rennes

Vor der bretonischen Hauptstadt erstreckt sich ein riesiges Waldmassiv und erfreut Wanderer und erholungssuchende Städter. Mit seinen breit angelegten Alleen schenkt er Ihnen in nächster Nähe reinste Luft. In diesem Wald mit Buchen, Eichen und Kiefern, Seen und Bächen ist eine vielfältige Flora und Fauna zu bewundern.

Blick auf die Laïta im Wald von Carnoët

Reiter und Spaziergänger teilen sich die Pfade dieses alten königlichen Waldgebiets am Ufer der Laïta, die sich bis Quimperlé erstreckt. Vom Felshügel Rocher Royal eröffnet sich ein prächtiger Blick auf die Flussmündung. Weiter führt der Weg bis zum Schloss Carnoët, das der Legende nach Wohnsitz des „Blaubarts von Cornouaille“ war. Ganz in der Nähe liegt der bezaubernde Hafen Doelan.

Pilzsuche im Wald von Beffou

Wer im Wald spaziert, denkt natürlich auch an Pilze! Nahe von Belle-Isle-en-Terre lädt der Wald von Beffou, der höchste der Bretagne, zur Jagd nach Steinpilzen, Maronen und Pfifferlingen ein. Das ganze Jahr über ziehen Feinschmecker mit Korb und Messer ausgestattet in den Wald auf der Suche nach den schönsten Exemplaren.

Der Wald von Fougères beherbergt wundersame Megalithen

Dieser 1.700 Hektar große Buchenwald bei Fougères beherbergt den Cordon des Druides, eine Reihe von etwa 50 Menhiren. Unweit tragen die runden Steine des Ganggrabs Pierre Courcoulée eine immense, in zwei Teile gesprungene Platte. Auch die Kellergewölbe Celliers de Landéan haben bis heute nichts von ihrem Mysterium verloren.

Mit dem Mountainbike durch den Wald der Hunaudaye

Der Wald von Hunaudaye bietet Raum für Sport! Die VTT-Station in Jugon-les-Lacs gibt Anleitungen zum Mountainbiken und bietet geführte Touren an. Ein Parcours von 15 oder 26 Kilometern führt über die ruhigen Pfade des Staatswaldes bis zur mittelalterlichen Burg Château de la Hunaudaye.

Wald von Quénécan, „die kleine bretonische Schweiz“

Zwei Schritte vom Lac de Guerlédan und dem Kloster Bon-Repos breitet sich ein einzigartiges Waldgebiet aus. Das alte Eisenhüttendorf Forges des Salles in seinem Herzen ist noch intakt erhalten. Auf dem Wege bilden bemerkenswerte Naturschauplätze wie Saut du Chevreuil, Breuil du Chêne und die Felsschlucht Stand Er viele schöne Haltepunkte für ein Picknick.

Bäume aus aller Welt im Wald von Le Gâvre

Im Herzen dieses von den Herzögen der Bretagne geerbten Waldes lädt das Arboretum de la Magdeleine mit seinen sieben Hektar dazu ein, Bäume aus der ganzen Welt kennenzulernen. Entlang der Alleen entdecken Sie Arten aus Europa, Amerika und Asien und können Ihren Ausflug auf einem der thematischen Wanderwege fortsetzen und das Maison de la Forêt besuchen.

Wald von Camors: Legenden im Land der Holzschuhmacher

Dieser Wald im Norden des Pays d’ Auray versorgte die zahlreichen Holzschuhmacher der Gegend mit ihrem Rohstoff. Der letzte des Morbihan führt hier noch heute seine Werkstatt. Über diesen Wald besagt die Legende, dass ein Steinkreis zu Füßen der Eiche „Bé-er-Sant“ die Kraft habe, Kindern das Laufen beizubringen. Wie die hier abgestellten kleinen Schuhe bezeugen, ist dieser Glaube weiter lebendig.