© Emmanuel Berthier
Menez‑Hom Magischer Berg der Kelten

Menez‑Hom

Der Menez-Hom mit seinen 330 Metern Höhe ist einer der höchsten Punkte der Bretagne. Ein erloschener ehemaliger Vulkan, der einen Zwischenstopp wert ist. Hat man den einfachen Aufstieg geschafft, wird man mit einem außergewöhnlich schönen Blick über die ganze Gegend belohnt. Der ehemals heilige Berg ist heute ein beliebtes Ziel für Gleitschirmflieger.

Magischer Berg der Kelten

Der unter Naturschutz stehende Berg Menez-Hom beherrscht die Region. Erklimmen Sie seinen Gipfel! Die Aussicht auf die Reede von Brest, die Bucht von Douarnenez, die Landspitze Pen-Hir und die Monts d’Arrée ist faszinierend. Wussten Sie, dass dieser Berg, der den Abschluss der Bergkette der Montagnes Noires bildet, einer der Heiligen Berge Armoricas war? Ein strategischer Punkt der Halbinsel Crozon, von dem aus man die ganze Umgebung überwachen konnte, aber auch ein Kultort, wie Megalithe und Steinansammlungen bezeugen.

Ein König mit Pferdeohren

Um den Berg ranken sich auch viele Geschichten. Der legendäre König Marc’h von Cornouailles (dessen Name das bretonische Wort für „Pferd“ ist), Opfer eines Fluchs, wurde hier mit Pferdeohren verunstaltet. Nachdem er diese losgeworden war und beschlossen hatte, sich eine Frau zu nehmen, schickte er seinen Neffen Tristan los, um die schöne Isolde – eigentlich für ihn selbst mittels eines Zaubertranks – zu erobern. Daraus entstand die heute bekannte und tragische Liebesgeschichte von Tristan und Isolde.

Vorwärts!

Zahlreiche markierte Wege helfen bei der Erkundung der wilden Weiten dieses Berges. Setzen Sie den Spaziergang mit einer Besichtigung der Kapelle Sainte-Marie du Menez-Hom fort. Ihre umfriedete Pfarrkirche ist bemerkenswert, die darin befindlichen Altaraufsätze aus dem 18. und die Statuen aus dem 16. Jahrhundert lohnen eine nähere Betrachtung.

Wussten Sie schon?

Bewerft ihn mit Steinen

Der Legende nach soll die Seele König Marc’hs an dem Tag frei sein, an dem der Steinhaufen an seiner Grabstätte auf dem Berg hoch genug ist, um von der Anhöhe der Kapelle Sainte-Vierge aus gesehen zu werden. Seither ist es Sitte, einen Stein auf den bretonisch als ‚Ar Bern-Mein‘ bezeichneten Steinhügel zu werfen. Das sollten auch Sie tun!

Offizielle Website des Tourismusverbands der Bretagne
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