Übernachten an einem geschichtsträchtigen Ort 5 historische Unterkünfte mit modernem Komfort

Übernachten an einem geschichtsträchtigen Ort

Lieben Sie die Geschichte und Geschichten, möchten Sie die Patina der Vergangenheit spüren, die aus einer Steinmauer zu quellen scheint, und eine angenehme Lebensart, die heute fast verschwunden zu sein scheint, genießen? Dann entdecken Sie diese hinreißenden Gebäude. Ihnen sind edle Materialien, bezaubernde Umgebungen und vor allem leidenschaftliche Inhaber und Inhaberinnen gemeinsam.

In einem Reederhaus aus dem 17. Jahrhundert

Le Manoir de la Baronnie

Im La Baronnie riechen Sie den Duft von Abenteuer, den Eroberergeist der Korsaren, aber vor allem eine ganz besondere Lebensart. Mit seiner langen weißen Fassade, gerahmt von zwei leicht vorspringenden Flügeln, die sich zu einem herrlichen französischen Garten öffnen, zeugt dieses schöne Haus von einer blühenden Zeit. Jener, als die reichen Reeder und Händler von Saint-Malo das Stadtzentrum verließen, um die schönen Seiten des Landlebens zu genießen. Mit Holzvertäfelungen und Wandteppichen, mit Eichenparkett und einem prachtvollen Treppengeländer in Form eines Löwenkopfes offenbaren sich Ihnen die Seele und der etwas altmodische Charme eines ehemaligen Familiendomizils.

Ganzjährig geöffnet

Manoir de la Baronnie


Ein Ausguck am Meer

Das Semaphor von Lervily

Das vermutlich Mitte des 19. Jahrhunderts erbaute Semaphor von Lervily ist ein Überlebender. Nach dem Zweiten Weltkrieg dem Verfall preisgegeben, präsentieren sich seine massiven Mauern heute wieder mit ihrem traditionellen Kalkputz. Hinter einem der zahlreichen Fenster mit Rundumblick auf das offene Meer können Sie sich das Leben der früheren Bewohner dieser wilden Heidelandschaft vorstellen. Sie waren Wächter, Wärter des nahegelegenen Leuchtturms und auch Zollbeamte. Aber seien Sie unbesorgt, Sie werden nur die Allgegenwart des Meeres, der Wellen und des Winds mit ihnen gemeinsam haben. Im Inneren machen helles Eichenparkett, große lichtdurchflutete Räume, eine offene Küche und eine altmodische Badewanne dieses Gebäude zu einem wunderbaren Refugium.

Ganzjährig geöffnet

Sémaphore de Lervily


Ein Herrenhaus auf die feine englische Art

Le manoir de Kerlédan

Dieses Ende des 15. Jahrhunderts von einem bretonischen Adligen erbaute und im 19. und 20. Jahrhundert in ein Bauernhaus umgewandelte große rechteckige Gebäude mit harmonischer Schiefer- und Sandsteinfassade präsentiert sich heute auf die feine englische Art. Peter und Penny erzählen Ihnen gerne, wie sie das Gebäude mit Liebe und Beharrlichkeit vor dem Verfall bewahrt und es auf englische Art umgestaltet haben. Sichtbalken, gekalkte Wände und Quadersteine zeugen von seiner Vergangenheit. Im Garten laden prachtvolle Beete, von sorgfältig geschnittenen Buchsbäumen gesäumte Wege und malerische Tierskulpturen zu einem meditativen Spaziergang ein.

Von Anfang März bis Ende Oktober geöffnet

Manoir de Kerlédan


Blick auf das Herrenhaus

Maison du fermier de Goaz Froment

In Goaz Froment wohnen Sie im Herzen eines schönen bewaldeten, 5 Hektar großen Anwesens. Blanche und Olaf haben den ehemaligen Bauernhof zu einem einladenden, gemütlichen Ort mit privilegiertem Blick auf das Herrenhaus gemacht. Wenn Sie über den Hohlweg ankommen, offenbart sich durch die Zweige ein romantischer Blick auf die hohe, schlichte Granitfassade. Hier hielt sich einst der Marquis de la Fayette auf. Jean-Baptiste Juste, ein ehemaliger Soldat der französischen Garde, der unter ihm gedient hatte, hatte das Anwesen im 18. Jahrhundert erworben.

Die Ferienunterkunft kann für Aufenthalte ab 3 Tagen gemietet werden. Mindestaufenthalt eine Woche während der Schulferien im Frühling und im Sommer.

Manoir de Goaz Froment

 


Hautnah bei den alten Schmieden von Les Salles

Chez Manu und L‘Orangerie

Im großen Wald von Quénécan und wenige Kilometer vom Lac de Guerlédan befindet sich eine der ältesten und besterhaltenen hölzernen Schmieden der Bretagne, die bis Ende des 19. Jahrhunderts in Betrieb war. Wie könnte man sich die Energie, das Pulsieren und die bemerkenswerte Organisation besser vorstellen als bei einem Aufenthalt im Herzen dieser Arbeitersiedlung?

Chez Manu

Mit einem einzigen Zimmer auf jeder Etage verströmt dieses kleine Haus Authentizität. Auch wenn es nun über allen modernen Komfort verfügt, geben die weiß getünchten Wände und massiven Balken einen Einblick in das Leben des Kassenverwalters zur Zeit der Schmieden (19. Jahrhundert) oder des letzten Bewohners des Hauses, Manu, einer offenbar sehr originellen Persönlichkeit.

Chez Manu

 

L’Orangerie

Dieses oberhalb der terrassenförmig angelegten Gärten errichtete Gebäude diente einst dazu, die Orangenbäume vor der Härte des Winters zu schützen. Es bietet einen einzigartigen Blick auf das dahinterliegende Stahlarbeiterdorf. Ein außergewöhnliches Refugium voller Charme für zwei Personen!

L’Orangerie

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