© Yannick Le Gal
Klippen von Plouha Hohe Klippen und historische Strände
Das Video ansehen

Klippen von Plouha

Im Norden von Saint-Quay-Portrieux sehen Sie die höchsten Klippen der Bretagne. Die 104 Meter hohe Landspitze von Plouha ist der höchste Punkt der 14 Kilometer langen Felsküste, die zahlreiche versteckte kleine Buchten, Nistplätze für Vögel, einen alten Hafen sowie eine Kapelle mit bizarren Fresken birgt.

Hohe Klippen und historische Strände

Ein umwerfender Blick

Vom Palus-Strand aus erwartet Sie ein mondförmig gebogener Sandstreifen: Setzen Sie Ihren Weg über den GR®34 Wanderweg, den ehemaligen Zöllnerweg (frz, sentier des douaniers), fort, der nördlich an der Pointe de Plouha vorbeiführt. Hier eröffnet sich dem Wanderer ein umwerfender Blick über die Bucht von Saint-Brieuc. In der Abenddämmerung können Sie die Leuchttürme bei der Arbeit beobachten.

Strategische Lage

Am Ende der Landspitze von Beg Hastel – Bretonisch für ‚Pointe du Château‘ (Landspitze des Schlosses) – finden Sie die Reste eines Bunkers, der zum Schutz eines kleinen Ankerplatzes errichtet wurde. Die direkt gegenüber liegende Mauve-Insel wurde zu einem Fortpflanzungsort für Seevögel wie die Silbermöwe, den Kormoran oder den selteneren Austernfischer.

Ehemaliger Ankerplatz

Die hier befindlichen kleinen Buchten waren in früheren Zeiten wichtige Schmuggelschauplätze und verborgene Ankerplätze. Wenn Sie an der Küste entlang weiter nach Norden vordringen, kommen Sie zum  malerischen Gwin Zegal, einem Strand, der von aus dem Wasser ragenden Baumstämmen übersät ist. Diese alte Form des Ankerplatzes geht auf das 5. Jahrhundert zurück, und Gwin Zegal ist einer der letzten dieser Art. Noch heute werden hier Boote mit Tauen und Ketten an den Baumstämmen befestigt.

Heldentaten während des Krieges

Etwas weiter entfernt spielte die in Bonaparte-Strand umbenannte Cochat-Bucht eine wichtige Rolle während des Zweiten Weltkriegs. Sie gilt heute als einer der wichtigsten Schauplätze des französischen Widerstands. Im Rahmen von acht voneinander unabhängigen, zwischen Januar und August 1944 durchgeführten geheimen Operationen wurden von diesem Strand aus 135 britische, kanadische und amerikanische Flieger und Agenten per Boot nach Großbritannien evakuiert.

Kapelle des Todes

Im Landesinneren befindet sich westlich des Dorfes Plouha, das in der Umgebung besonders für seinen geselligen Markt jede Woche mittwochs bekannt ist, die aus dem 13. Jahrhundert stammende Kapelle Kermaria-an-Iskuit. Sie ist insbesondere für ihre Fresken aus dem 15. Jahrhundert berühmt, die einen Totentanz darstellen. 47 Bilder, die Bischöfe und den Tod selbst vereinen, erinnern uns daran, dass jedes Leben endlich ist.

Wussten Sie schon?

Während des Zweiten Weltkriegs hatte der Korvettenkapitän David Birkin, Vater der Schauspielerin Jane Birkin, das Kommando über die Boote inne, die der Evakuierung der alliierten Flieger vom Bonaparte-Strand aus dienten.

Offizielle Website des Tourismusverbands der Bretagne
Unsere Vorschläge