© Emmanuel Berthier
Auray ‑ Hafen Saint‑Goustan Ein charmanter geschichtsträchtiger Hafen und eine Pilgerhochburg

Auray ‑ Hafen Saint‑Goustan

Beim Überqueren der vierspurigen Brücke zwischen Vannes und Lorient fällt ein hübscher kleiner Hafen ins Auge. Am Ende einer Ria gelegen, versetzt Saint-Goustan den Besucher mit kopfsteingepflasterten Gassen, einer Steinbrücke, Fachwerkhäusern und belebten Kais in die Vergangenheit. Auray ist nicht nur eine historische Stadt, sondern auch eine Pilgerhochburg in der Bretagne.

Ein charmanter geschichtsträchtiger Hafen und eine Pilgerhochburg

Saint-Goustan, eine Einladung zum Bummeln

Um Saint-Goustan zu entdecken, sollten Sie flache Schuhe anziehen. Zunächst führen die steilen Straßen von Le Loch, das auf den Ruinen einer Burg errichtet wurde, hinunter zum Hafen. Von den schattigen Terrassen, die die Promenade säumen, fällt der Blick auf die Kais. Das malerischste Ufer erreicht man über die vierbogige Steinbrücke aus dem 13. Jahrhundert. Der Place Saint-Sauveur mit seinen gewölbten Pflastersteinen ist von prachtvollen, mit Erkern versehenen Fachwerkhäusern umgeben. Steile, stellenweise von Stufen unterbrochene, von Fachwerkfassaden gesäumte Gassen durchziehen das Viertel. Die Gebäude aus dem 15. und 16. Jahrhundert wirken respektabel, abends ändert sich die Atmosphäre mit der lebhaften, ausgelassenen Stimmung auf den Caféterrassen.

Zwei Städte in einer

Auray-Saint-Goustan, eine Stadt der Kunst und der Geschichte, besitzt zwei alte Viertel, die Oberstadt rund um die Kirche Saint-Gildas und die Unterstadt an den Ufern des Lochs. Der Hafen mit seiner strategischen Lage wurde im Mittelalter dank der für Boote erhobenen Durchfahrtsgebühren reich. Im 16. und 17. Jahrhundert machte ihn der Wein- und Getreidetransport zum drittgrößten Hafen in der Bretagne. Die Erinnerungen hallen noch immer in den Granitplatten nach und erinnern daran, dass der Amerikaner Benjamin Franklin 1776 hier anlegte, um Ludwig XVI. zu treffen.

Auf den Spuren der Pilger

Die nahe Klosterstadt Sainte-Anne d’Auray ist die bedeutendste katholische Pilgerstätte der Bretagne: Die neugotische Basilika ist eines der Highlights des kleinen Ortes: Einen Rundgang durch den Kreuzgang, einen Halt am Wunderbrunnen, am Denkmal, an der monumentalen Statue oder an dem Johannes Paul II. gewidmeten Platz sollten Sie nicht versäumen. Mit einer Führung kann man dieses bemerkenswerte Kulturerbe noch besser kennenlernen. Spielen Sie mit der Familie das interaktive Spiel „Auf der Suche nach den Schlüsseln der Zeit“, die Mappe dafür und weitere Informationen bekommen Sie im Tourismusbüro.

Wussten Sie schon?

Was wird in St-Goustan gedreht?

Saint-Goustan als Filmkulisse: Die Hochburg von Georges Cadoudal, dem Anführer der bretonischen Chouannerie, befand sich in Auray. Logisch, dass Pilippe de Broca die Altstadt für mehrere Szenen seines Films „Chouans“ wählte.

Sehenswertes

  • Die Kais, Straßen und Häuser am Hafen Saint-Goustan (16.-18. Jh.)
  • Die Kirche Saint-Sauveur (15. und 19. Jh.)
  • Das Rathaus (18. Jh.), der Place de la République mit seinen Häusern aus dem 16.-19. Jh.
  • Das ehemalige Gefängnis (18. Jh.)
  • Das Georges-Cadoudal-Mausoleum (19. Jh.)
  • Die Kirche Saint-Gildas (17. Jh.) mit dem liegenden Christus (16. Jh.), die Heilig-Geist-Kapelle (Chapelle du Saint-Esprit, 13.-14. Jh.)

Infos & Buchung

Tourismusbüro Chapelle de la Congrégation


 

Offizielle Website des Tourismusverbands der Bretagne