© Yvon Boelle
Carnac und seine Megalithen Folgen Sie den Kieseln zum Strand
Das Video ansehen

Carnac und seine Megalithen

Die Stadt beherbergt drei Sehenswürdigkeiten in einer: Da sind natürlich die so berühmten Megalithfelder, die man im sanften Morgen- oder Abendlicht bewundern kann. Dann ist da der kleine bunte Marktplatz, auf dem sich an Markttagen alle treffen. Und der zwischen noblen Häusern, Seekiefern und feinem Sand hervorblitzende Strand von Carnac.

Folgen Sie den Kieseln zum Strand

Meer, Salz und Sonne

Beginnen wir mit einer meteorologischen Meldung: Mit über 2.000 Sonnenstunden pro Jahr ist Carnac eine der sonnenreichsten Küsten der Bretagne. Steht man dann in einer der weißen und weichen Sandbuchten unter der Sonne des Südens, ist schnell klar, warum dieser Badeort besonders bei Familien so beliebt ist. Tourismus gibt es hier seit 1903, als auf einer Salzgarten-Lagune der Strand von Carnac (Carnac-plage) angelegt wurde. Die Salinen, ein häufig von Vögeln besuchter Ort, zeugen noch von dieser Vergangenheit, die auch dem Thalasso Spa & Resort zugute kommt.

Menhire, die wie Pilze aus dem Boden sprießen

Besser geht es kaum: 3.000 dieser Gebilde erheben sich aus der Heide und hinterlassen ihre Spuren über etwa 1 km Länge. Wir haben hier eine der weltweit außergewöhnlichsten Konzentrationen an aufgerichteten Steinen. Die beeindruckendsten Anordnungen sind die von Le Menec, Kerlescan und Kermario. Unweit davon findet sich auch der Grabhügel des Heiligen Michael und der riesige Manio, ein Menhir von 6,50 m Höhe. Denken Sie nicht, Obelix hätte etwas damit zu tun! Die Menhire wurden 5.000 bis 3.000 Jahre vor Christus aufgerichtet, also lange vor den Galliern! Mehrere Theorien, darunter ziemlich verrückte, versuchen diese Bauwerke zu erklären. Häufig wird auf ihre astronomische Funktion verwiesen. Das prähistorische Museum gibt weitere Auskunft darüber und auch über das Leben unserer Vorfahren. Dabei geht jedoch nichts vom Mysterium verloren, das diese Orte umgibt.

Hier lässt es sich gut leben

Nach der Jungsteinzeit kommen Steine im Renaissance-Stil! Im Ort ist das Portal der Kirche Saint-Cornély aus dem 17. Jahrhundert mit einem bemerkenswerten durchbrochenen Baldachin bedeckt. An der großen Pforte erinnern zwei in Stein gehauene Ochsen daran, dass der Heilige Cornély gehörnte Tiere schützt. Im Innern der Kirche erweist sich die Kanzel als Meisterwerk der Kunstschmiedearbeit. Egal, ob von innen oder von außen, Carnac ist immer vornehm! Der sowohl ursprüngliche als auch mondäne Ort verfügt über 5 Strände, gesäumt von Pinienwäldern, in denen sich Ferienunterkünfte verbergen. Am 2 km langen Großen Strand (Grande Plage) unterstreicht der Jachtclub das Ansehen des Ortes. Tauchen Sie ein in diese Quelle des Wohlbefindens!

Wussten Sie schon?

Was bedeutet „Carnac“?

Der Name Carnac soll vom keltischen Karn kommen, das Stein oder Fels bedeutet. Man findet diesen Begriff auch im Wort Cairn, das zur Bezeichnung der steinernen Grabhügel dient.

Offizielle Website des Tourismusverbands der Bretagne
Unsere Vorschläge