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Die Insel Batz Ein mildes Klima für Pflanzen und Menschen
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Die Insel Batz

Die charmante Insel Batz lässt sich über ihre zauberhaften Küstenwege entdecken. Die vom Fischfang, Obst- und Gemüseanbau sowie dem Tourismus lebende Insel verzaubert Sie mit ihrem milden Klima und ihrem prachtvollen Garten mit tropischen Pflanzen.

Ein mildes Klima für Pflanzen und Mensch

Vom „Schlangenloch“ bis zum Tropengarten Georges Delaselle

Wenn Sie dem Küstenweg folgen, können Sie die Insel an einem halben Tag zu Fuß umrunden. Radfahrern stehen zahlreiche Wege an die Küste offen, um die etwa 20 Strände, überwiegend in Südlage, zu genießen. Am „Schlangenloch“ (Trou du Serpent) ist die Landschaft mit ihren imposanten Granitfelsen sehr ursprünglich. Der Legende nach warf der heilige Pol hier den Drachen in die Fluten, der die Insel einst in Furcht und Schrecken versetzte. Nachdem Sie das Innere der Insel durchquert und einen Halt an der Bucht von Pors Kernoc, dem Hafen der Fischereiflotte, gemacht haben, können Sie sich im Tropengarten “Jardin Georges Delaselle” entspannen. Das milde Klima lässt hier mehr als 2.000 exotischen Pflanzen sprießen. Lassen Sie sich von ihnen in ferne Länder entführen.

Ein früh bewohntes Durchgangsland

Einige Überreste einer antiken Nekropole aus der Bronzezeit zeugen davon, dass diese „niedrige“ Insel (Batz, vom Französischen basse für niedrig) schon vor mehr als 5.000 Jahren bewohnt war. Wahrscheinlich war sie damals sogar noch mit dem Festland verbunden. Im 6. Jahrhundert gründete ein walisischer Mönch, Paul Aurélien, der der erste Bischof von Léon werden sollte, dort eine Klostergemeinschaft. An deren Standort können Sie die Ruinen der später erbauten St.-Anna-Kirche bewundern. Als Durchfahrtsgebiet hat dieses kleine Stück Land viele Plünderungen erlitten.

Algen-Ernte, Landwirtschaft und Seehandel

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde der Anbau von für die Tuchindustrie bestimmten Flachs und Hanf schnell durch die fortschreitende Versandung des Gebiets im Osten vereitelt. Als einziger Reichtum der Insel blieb der Seetang. Erst im 19. Jahrhundert gelangte die Insel dank der Seeleute, die alle Weltmeere befuhren, zu wahrem Wohlstand. Die schönen zweistöckigen, von hohen Mauern umgebenen Steinhäuser, denen Sie auf Ihrem Weg begegnen, zeugen vom Vermögen der Kapitäne. Zu jener Zeit wurden auch die Kirche, der Semaphor, die Mole und der Leuchtturm errichtet. Es lohnt sich, diesen zu besteigen und die Aussicht aus 44 Metern Höhe zu genießen.

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