© Alexandre Lamoureux
Morlaix Fachwerk, eine Brücke und ein Hafen, die es zu entdecken gilt
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Morlaix

Mit einem Fuß im Léon und dem anderen im Trégor schmiegt sich Morlaix in eine von den Ausläufern der Monts d’Arrée umschlossene Bucht. Diese Stadt der Kunst und der Geschichte ist von unten, unter den Erkern der berühmten Fachwerkhäuser, oder von oben, von seinem hohen Viadukt aus, zu bewundern.

Fachwerk, eine Brücke und ein Hafen, die es zu entdecken gilt

Die Maisons à Pondalez: weltweit einzigartige Fachwerkhäuser

Hier in Morlaix und nur hier finden Sie die sogenannten Maisons à Pondalez, die auch als Laternenhäuser bezeichnet werden: Sie wurden im 16. Jahrhundert von wohlhabenden Leinenhändlern errichtet. Die Architektur der dreistöckigen Fachwerkhäuser konzentriert sich um einen großen Kamin, eine hölzerne Wendeltreppe in der Mitte des Hauses und verbindende Holzstege zwischen Wendeltreppe und Wohnräumen, die „Alleebrücken“. Die Erker der Fachwerkhäuser überragen die Gassen rund um die Place Allende. Sie eröffnen eine Reise in die Zeit der bretonischen Renaissance. Um ihre Geheimnisse zu entdecken, öffnen Sie die Tür des Hauses der Herzogin Anne (Duchesse Anne) oder der Maison à Pondalez in der Grand Rue. Auch die Maison Penanault, das steinerne Gutshaus, in dem sich das Office de Tourisme und eine kleine Ausstellung zum Architektur Morlaix‘ befinden, ist ein Schlüssel zur Stadtgeschichte.

Wundervolle Gassen

Die Erkundung des Erbes von Morlaix setzt sich am Hang des Hügels fort. Kleine steile Gassen, unterbrochen von Steintreppen, fügen sich in die Kulisse der Altstadt ein. Den Aufstieg belohnt der Blick in private Gärten, auf Fachwerkschuppen, Waschhäuser und die Reste der Stadtmauer.

Spaziergang über die Dächer

Oben angelangt, gibt es so viel zu sehen: Die Venelle aux Prêtres (die Priestergasse) führt zur ersten Etage des Viadukts, dem Symbol der Stadt. Wie ein steinernes Diadem über dem Gewirr von Schieferdächern bietet das Bauwerk einen freien Ausblick auf die Hafenstadt und ihre Glockentürme. Die soliden Granitbögen der Île Grande bilden die Kulisse für Entdeckungen.

Auf den Kais präsentiert sich die Arbeiterkultur auf neue Weise

Das Viadukt markiert die Grenze zwischen dem Erbe des 16. und 17. sowie des 18. Jahrhunderts. Der Hafen, einst Hochburg des Seehandels, wird von gegen 1730 errichteten Gebäuden mit strengen Fassaden gesäumt. Die Tabakmanufaktur, die den Beinamen „Manu“ trägt, zeugt von der Arbeiterkultur von Morlaix. Ein rebellischer Geist lebt in den Räumen weiter, die sich heute dem künstlerischen Ausdruck und der Begegnung widmen. Hinter einem Vorbau oder einem Ponton überrascht ein monumentales Fresko, eine Ausstellung oder eine belebte Terrasse die Besucher. Dem urbanen Vergnügen lässt es sich zum Beispiel bei einem vor Ort handwerklich gebrauten Bier hingeben, bevor man sich der wunderschönen Bucht von Morlaix nähert.

Dem urbanen Vergnügen lässt es sich zum Beispiel bei einem vor Ort handwerklich gebrauten Bier hingeben

Wussten Sie schon?

Wie hoch ist das Viadukt?

Das die Altstadt von Morlaix überragende Viadukt erstreckt sich über eine Länge von 292 Metern mit einer Höhe von 62 Metern. Seit über 150 Jahren ist dieses Kunstwerk ein Symbol der Stadt.

Sehenswertes

  • Les incontournablesDas Laternenhaus (Maison à Pondalez)
  • Das Stadtmuseum von Morlaix
  • Das Haus der Herzogin Anne
  • Der Rundgang der kleinen Gassen
  • Das Théâtre du Pays de Morlaix
  • Der Hafen
  • Die Kirche Saint-Mathieu
  • Die ausklappbare Marienstatue
  • Die Kirche Saint-Melaine
  • Der Zugang zur ersten Etage des Viadukts
  • Der Hof der Manufaktur

Infos & Buchung

Tourismusbüro Baie de Morlaix Monts d’Arrée


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Offizielle Website des Tourismusverbands der Bretagne