© Jacqueline Piriou
Saint‑Pol‑de‑Léon Ein Ort des Gemüseanbaus an der Küste

Saint‑Pol‑de‑Léon

Der historische Ort Saint-Pol-de-Léon, die ehemalige Bischofsstadt des Léon und heute die aktive Hauptstadt des Gemüse- und Gartenbaus, besitzt den Charme einer Hafenstadt. Die 13 Kilometer lange Bucht beherbergt ein Seevogelschutzgebiet. Der Ort ist stolz auf seine prestigeträchtige Vergangenheit, von der ein bemerkenswertes Sakralerbe zeugt, aber auch ein der Zukunft zugewandtes Gebiet mit mehreren Forschungslaboren.

Ein Ort des Gemüseanbaus an der Küste

Ein malerisches altes Viertel im Schatten der Kathedrale

Das vom Kirchenvorplatz ausgehende Gassengewirr führt, mit der beeindruckenden Kathedrale aus dem 13. und 16. Jh. im Rücken, in die weltliche Intimität des alten Saint-Pol. Fachwerkhäuser sind massiven Steinbauten mit klaren und prunkvollen Linien gewichen. Ein Haus mit einem dekorativen Türmchen an der Ecke der Rue Rozière ist ein gutes Beispiel. Beachten Sie die Straßennamen, sie stecken voller Überraschungen und Poesie. Die Rue aux Eaux (Gewässerstraße) war einst die Rue aux Os, die „Knochenstraße“, die der Zunft der Metzger gewidmet war. Die Rue au Lin, die „Leinenstraße“ ist ein letztes Zeugnis der Webertradition, die Rue du Lavoir, die „Waschhausstraße“, besitzt einen wundertätigen, vom hl. Pol Aurélien gesegneten Brunnen, der niemals versiegt!

Eine Architektur, die den Himmel berührt

An der Kreuzung der Hauptverkehrsstraßen der Stadt scheint die Kreisker-Kapelle den Himmel mit ihrem 80 Meter hohen Glockenturm zu zerreißen, eine echte Herausforderung für Mensch, Zeit und Elemente. Im Schatten dieses imposanten Turmes befinden sich ein Bischofspalast, eine Kathedrale, das Haus des Domherrn, Priesterseminare u. a.

Ein Gemüseanbaugebiet

Dank des Gemüseanbaus kann sich Saint-Pol-de-Léon sanft von seiner prestigeträchtigen Vergangenheit befreien und in die Zukunft blicken. Artischocken, Blumenkohl, Zwiebeln, Kartoffeln, Rhododendren und Kamelien wecken neuen Eifer.

Wussten Sie schon?

Ganz besondere Kästen

Eine Besonderheit regt dazu an, die Kathedrale zu besichtigen: Über dem Wandgrab bergen 34 Kästen alte Schädel

Sehenswertes

  • Die Kathedrale Notre-Dame de l’Annonciation (13.-16. Jh.) mit Chorgestühl (16. Jh.), erstaunlichen „Schädelkästen“, einer Orgel der englischen Orgelbauerfamilie Dallam usw
  • Die Kapelle Notre-Dame du Kreisker (14.-15. Jh.), deren Glockenturm mit einer Höhe von 79 Metern der höchste der Bretagne ist
  • Die Kapelle Saint-Pierre (16.-18. Jh.)
  • Die Pfründehäuser (Kéroulas, Place du petit cloître …)

Führungen

  • Führungen für Einzelpersonen
  • Führungen für Gruppen

Infos & Buchung

Tourismusbüro Roscoff


Offizielle Website des Tourismusverbands der Bretagne
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