Plouescat und die Côte des Sables

Die Magie von Weite und langen Stränden

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Was für ein wunderbares Konzentrat maritimer Landschaften! An der Küste von Plouescat, zwischen Roscoff und den Abers, wechseln sich Sandstrände, Dünen und Steinhaufen mit außergewöhnlichen Formen ab. Von einem hübschen Fischereihafen und Badeort aus entfalten sich diese Landschaften.

Schönheit im Rohzustand

Von Meer und Wind rund geschliffene Felsen umgeben die Mole von Porsguen. Dieser typische Hafen ist der Ausgangspunkt für eine idyllische Wanderung über den GR 34 entlang der 13 km langen Küste von Plouescat. Buchten mit Lagunenflair wechseln sich mit wilden Dünen und feinsandigen Stränden ab. Steinformationen aus Granit zeichnen ein Bestiarium und seltsame Portraits auf dem Grund der türkisfarbenen Gewässer, die für die Côte des Sables so typisch sind. Andere rätselhafte Steingebilde stammen von Menschenhand, wie das Galeriegrab, das das Meer bei Ebbe in Guinivrit enthüllt.

Ein Naturjuwel an der Küste

In den Dünen von Keremma wandelt sich die dominierende Farbe zu einem goldenen Weiß. Diese riesige Sand- und Grasbank scheint erstaunlich unberührt. Der Dünengürtel ist mit einer Länge von 5 km und einer Breite von 500 bis 1000 Metern der größte in der Bretagne. Von hier aus lassen sich die Weiten erobern! Das Maison des Dunes et de la Randonnée enthüllt die Geheimnisse dieses Gebiets und seiner Entstehung und stellt seine Bewohner vor. Wildgänse, Brandenten und Reiher nisten zwischen Orchideen und den Königinnen der Herbarien.

Gesellige Kultur rund um die Markthallen

Im Badeort lassen sich Gruppen von Freunden, Familien und Paare gerne zu einem guten Glas direkt am Strand auf den schönen Terrassen nieder. Das dem Tourismus gewidmete Gebäude wird vom Kirchturm bewacht. Dieser reckt sich mit einer Höhe von 58 Metern gen Himmel und ist damit nach dem von Saint-Pol der höchste der Region Léon. Wenige Schritte führen zur Markthalle, die „Cohue“ genannt wird. Seit dem 16. Jahrhundert beherbergt das hübsche Gebäude zahlreiche Marktstände.

Auf der „Far“-Straße

Die Erkundung der Umgebung und die frische Seeluft hat Sie hungrig gemacht? Dann halten traditionelle Gerichte angenehme Überraschungen bereit. Sie befinden sich hier in der Heimat des „Far“, des bretonischen Auflaufs. In der süßen Variante ist er warm und weich und spendet Seeleuten wie Urlaubern neue Energie. Für die herzhafte Variante werden gleichzeitig ein Buchweizen-Far und ein bretonischer Eintopf geschmort. Ein Fest für Hungrige und Feinschmecker.

Wussten sie schon?

Öfen unter freiem Himmel, eine Besonderheit der Küste

Dieser Teil der bretonischen Küste ist seit Langem das Revier der Algensammler. Diese haben in den Dünen und in den Heidelandschaften Seetangöfen angelegt, wo die Algen in Natronblöcke verwandelt werden. Entdecken Sie diese mit Steinen ausgekleideten, in den Boden gegrabenen Vertiefungen!