©

Île d'Arz - Randonnée au lever du soleil

|

BERTHIER Emmanuel

Regionale Naturparks

Ajouter aux favoris

Sie sind 5, wie die Finger an einer Hand. Armorique. Iroise. Golfe du Morbihan, Brière und seit Kurzem Rance-Emeraude: 5 Naturräume, in denen sich die Gemeinden für den Schutz eines einzigartigen Naturerbes, einer bemerkenswerten Artenvielfalt und grandioser Landschaften einsetzen. Durchstreifen Sie sie in alle Richtungen und erfreuen Sie sich an ihren vielfältigen Facetten: türkisblaue Gewässer, Steilküsten, weitläufige Bocage-Landschaften mit Hecken und Wiesen. Zwischen Seehunden, Delfinen und Zugvögeln können Sie sich darauf gefasst machen, jederzeit auf eine der zahlreichen Arten zu treffen, die sich hier tummeln!

Auf einen Blick

1. Der Regionale Naturpark Vallée de la Rance – Côte d‘Émeraude  

Auf zur Rance und zur Côte d‘Émeraude, um diesen Neuen im Bunde zu erkunden! Von der Korsarenstadt Saint-Malo bis zum Seebad Dinard und bis 20 km südlich des mittelalterlichen Dinan sind die Landschaften in diesem Park einfach ein-zig-ar-tig. Meer und Land verflechten sich mehr denn je im Rhythmus der Gezeiten. Zwischen Felsen, Wäldern und historischen Fischgründen hauchen kleine Häfen – darunter Saint-Suliac, eines der schönsten Dörfer Frankreichs – oder das Château de Péhou in Plouër-sur-Rance diesem geschützten Gebiet ein weiteres Stück Seele ein. Eine Oase des Friedens an der Schnittstelle zwischen Geschichte und Natur.

Regionaler Naturpark Rance-Emeraude


2. Der Iroise-Meeresnaturpark

Der erste Meeresnaturpark Frankreichs verfügt dank eines einzigartigen marinen Naturerbes und zauberhafter Landschaften — Dünen, Klippen, Archipele, Heidelandschaften, felsige Meeresböden —  und einer 3500 m² großen Fläche für sportliche Aktivitäten über alles, um Besucher zu begeistern. Die Inseln der Iroise-See sind wunderbare Reviere zum Surfen oder Windsurfen sowie für Kajaktouren mit der Familie oder mit Freunden. Vielleicht haben Sie das Glück, einer Kegelrobbe oder einer Delfinkolonie zu begegnen! Diese Meeressäuger haben, wie viele andere Arten auch, Zuflucht im Park gefunden.

Parc Naturel Marin d’Iroise

3. Der Regionale Naturpark Armorique

Zu Fuß, mit dem Fahrrad, auf dem Rücken eines Esels oder mit dem Boot: Das Gebiet von Armorique ist ideal für Ausflüge. Die 500 Wegekilometer, die den Park durchziehen, führen Sie durch Heidelandschaften, Wald, Hohl- und Küstenwege für Ihren Wünschen und Ihrem Niveau entsprechenden Wanderungen. Entdecken Sie die Monts d’Arrée, eine der höchsten Erhebungen der Bretagne, oder die felsigen Landspitzen in Koexistenz mit Landschaften voller Heidekraut und Stechginster, die Inseln der Iroise-See, Ouessant, Sein und Molène mit authentischem Inselflair, oder die Halbinsel Crozon, die mit ihren kontrastreichen Landschaften mit Kiefernwäldchen, farbenfroher Fauna und charmanten kleinen Buchten zu einem wunderbaren Urlaub vom Alltag einlädt. Durchstreifen Sie das Aulne-Tal und die Bucht von Brest mit ihren zahlreichen, typisch bretonischen Rias (Faou, Camfrout, Bucht von Keroullé). Auf Ihrer Tour warten zahlreiche fantastische Aussichtspunkte auf Sie: Cap de la Chèvre, Menez-Hom, Bélvédère de Landevennec oder Pointe du Bendy.

Parc Naturel Régional d’Armorique

4. Der Regionale Naturpark Golf von Morbihan

Zwischen kleinen steinigen Buchten an der Golfseite, feinsandigen Stränden an der Atlantikseite und Heckenlandschaften im Hinterland hält das „Mor Bihan“, auf Bretonisch „kleines Meer“ zahlreiche Überraschungen für Sie bereit. Nehmen Sie sich Zeit für eine Tour durch das Hinterland, um architektonisches Erbe und Ausflüge durch die ländliche Umgebung zu genießen. Unternehmen Sie eine Kajaktour oder probieren Sie es mit Stand-up-paddling, um den Golf von Morbihan mit seinen kleinen Inseln auf originelle Weise zu entdecken! Außerdem sollten Sie eine Besichtigung des Cairn von Gavrinis nicht versäumen. Die Stätte ist eine wahre Zeitreise in die Jungsteinzeit mit einem Dolmen, dessen Galerien von prachtvollen Gravuren überzogen sind.

Parc Naturel Régional du Golfe du Morbihan

5. Der Regionale Naturpark Brière

Wanderer, Radfahrer, Reiter: Entdecken Sie die Sümpfe von Brière! Im Herzen der Halbinsel Guérande treffen hier Schilf und Gewässer auf ländliche Heckenlandschaften. 700 Kilometer markierte Wanderwege und 19 verschiedene Strecken erwarten Sie, um sich der ganzen natürlichen Vielfalt des Parks zu nähern. Für einen besonders originellen Ausflug gehen Sie an Bord eines Lastkahns. Dieses schwarze Boot, das mithilfe einer Stange gesteuert wird, nimmt Sie mit auf eine wunderbare Tour durch die gewaltige Ausdehnung von Kanälen und Feuchtwiesen. Wenn Sie den Park von Juni bis September besuchen möchten, wenden Sie sich an das Maison du Parc de Brière, um die Höhe des Wasserstands zu erfragen.

Maison du Parc de Brière

FAQs: alle Infos über die Regionalen Naturparks der Bretagne
  • Was ist ein Regionaler Naturpark?

    Ein Regionaler Naturpark (RNP) ist ein einzigartiges, empfindliches, staatlich klassifiziertes und geschütztes Gebiet; diese Einordnung dient seiner Aufwertung, aber auch zur Bewältigung der wesentlichen langfristigen Herausforderungen. In Zusammenarbeit mit den Kommunen, aus denen dieses Gebiet besteht, setzt es sich für Umweltschutz, die Förderung lokaler Handwerkskunst und regionale Verwurzelung ein und leistet Beiträge zur lokalen wirtschaftlichen und solidarischen Entwicklung.

    Mehr erfahren 

  • Wie viele Regionale Naturparks gibt es in der Bretagne?

    Die Bretagne weist von Norden nach Süden 5 Regionale Naturparks auf: den ganz neuen namens Vallée de la Rance – Côte d’Émeraude; den Parc d‘Armorique (im Finistère rund um die Halbinsel Crozon und die Monts d‘Arrée), den Golfe du Morbihan, der Iroise-Meeresnaturpark und schließlich den Parc de Brière vor den Toren des Departements Loire-Atlantique. Welcher der größte ist, wollen Sie wissen? Der Parc d‘Armorique mit seinen 125.000 ha zwischen Land und Meer.

  • Kann man die Regionalen Naturparks frei besuchen?

    Ja, bei den RNPs handelt es sich nicht um „geschlossene“ Parks: es sind bewohnte, belebte, für die Öffentlichkeit zugängliche Gebiete. Mit Rücksicht auf die Umwelt und die Bewohner können Sie sie zu Fuß, mit dem Rad, zu Pferd oder mit dem Boot erkunden.

  • Was kann man dort unternehmen?

    In einem Regionalen Naturpark unterwegs zu sein, bedeutet, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Sich zu bewegen. Wenn Sie Zeit dafür haben, bleibt eine Fernwanderung das beste Mittel, die Gegend hautnah zu erleben: sich mehrere Tage lang fortbewegen, wechselnde Landschaften bewundern, Einheimischen begegnen … Im Parc d‘Armorique kann das eine Überquerung der Monts d‘Arrée sein. Aber je nach Ort können Sie auch in die Pedale treten, im Kajak rudern oder verschiedene Aktivitäten miteinander kombinieren. Sie brauchen Inspiration? Dann werfen Sie einen Blick auf unsere 5 Ideen, um die RNPs in vollen Zügen zu genießen.

  • Welche Jahreszeit ist die beste, um diese Parks zu besuchen?

    Die RNPs sind das ganze Jahr über schön, aber:

    • Frühjahr und Herbst bieten prächtige Farben und einen geringeren Besucherandrang.
    • Im Sommer kann man lokale Veranstaltungen und Wassersportaktivitäten erleben.
    • Der Winter ist ideal für alle, die Ruhe und unberührte Landschaften lieben.
  • Wie kann ich diese Gegenden während meines Besuches unterstützen?

    Fangen Sie mit dem Wesentlichen an: nehmen Sie Rücksicht. Die Wege sind dazu da, darauf zu gehen – und nicht daneben. Überlassen Sie Blumen und Beeren den Insekten und Vögeln.
    Was den Kauf von Souvenirs anbelangt, vergessen Sie den importierten Schlüsselanhänger: eine Keramikschale oder ein Glas lokaler Honig sind doch weitaus sinnvoller. Und bei der Gelegenheit begegnen Sie gleich den Menschen, die der Region Leben einhauchen.

    Und wenn Ihnen Gästeführer über den Weg laufen, oder Einheimische, die Ausflüge in die Natur anbieten, dann sagen Sie Ja: das sind oftmals die wahren Enthusiasten. Sie werden Geschichten mit nach Hause nehmen, die Ihnen kein Papierführer erzählen kann.

Vielleicht Geffällt Ihnen Auch