
Brest en vue
Frisch angekommen in Brest, nimmt man am besten die Seilbahn, die vom Stadtzentrum über die Flussmündung der Penfeld zum Kapuziner-Atelier führt. Vor den Fenstern der gläsernen Kabinen eröffnet sich das jüngste Stadtpanorama, denn sowohl die Schwebebahn als auch das Ateliers des Capucins feiern 2026 erst ihren zehnten Geburtstag. Die riesigen Fabrikhallen liegen auf einem Fels-Plateau über der Stadt und waren als Werkstätten der Marine fast zwei Jahrhunderte lang nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Heute sind sie das ganze Gegenteil: ein heller, kultureller Melting Place, täglich von morgens bis Mitternacht geöffnet, mit einer Kletterhalle und einer Skaterbahn, einem Kino und einer Mediathek sowie einer Mikrobrauerei, Restaurants und vielen temporären Ausstellungen und Events. Nicht zu übersehen ist die prunkvolle Ruderbarke: das originale kaiserliche Schiff von Napoleon I. von 1810. Sie markiert den Eingang zur interaktive Dauerausstellung 70.8, die sich dem Thema Ozean widmet. 70,8% unserer Erdoberfläche sind von unseren Weltmeeren bedeckt.










