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Der Lac de Guerlédan und der Nantes‑Brest‑Kanal Ein Süßwassermeer!
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Der Lac de Guerlédan und der Nantes‑Brest‑Kanal

Zwischen dem Ort Mûr-de-Bretagne und der Zisterzienserabtei ‚Abbaye de Bon Repos‘ entfaltet der See ‚Lac de Guerlédan‘ seine bewaldeten Ufer mitten im Landesinneren (Argoat). Diese herrliche Wasserfläche, die durch den Bau eines Wasserkraftwerks entstand, verbirgt sich im riesigen Waldgebiet von Quénécan. Ein Paradies für Liebhaber des grünen Tourismus!

Ein Süßwassermeer!

Viele Freiluftaktivitäten

An den Ufern bieten Strände und Wassersportstationen ideale Ausgangspunkte, um den See im Kajak, Segel- oder Tretboot oder auf Wasserskiern zu erkunden. Erfolgreiche Fischer bringen Hechte oder Zander mit nach Hause.

Rund um den See führt ein Pfad; für dessen gesamte Länge man gut 2 Tage braucht. Ein schöner, manchmal durchaus etwas anspruchsvoller Weg führt zu den Schiefer-Anhöhen und den schattigen Alleen der Liscuis-Heide. Ein anderer Pfad wagt sich in die Daoulas-Schluchten, ein enges, wildes Tal mit felsigen Steilhängen. Im Wald sind zahlreiche Reit- und Mountainbike-Wege ausgewiesen.

Eine Besichtigung für mehr Durchblick

Das zwischen 1923 und 1930 errichtete Kraftwerk erforderte eine enorme Arbeitsleistung. Das 45 Meter hohe und 206 Meter lange Bauwerk produziert 25 Mill. Kilowattstunden pro Jahr. Auf einer geführten Besichtigung wird die Funktionsweise erläutert. Über dem Staudamm wurde ein Aussichtspunkt angelegt, der einen herrlichen Rundumblick über den See bietet.

Frischer Wind für die Hüttenwerke

In einer kleinen Talmulde liegt der Weiher Forges-des-Salles, einer der ältesten Metall verarbeitenden Orte der Bretagne. Seit der Stilllegung im Jahr 1880 wurden die Schule, das Lohnbüro, die Kantine und die Schreinerei wieder ihren ursprünglichen Funktionen zugeführt.

Die hell erleuchtete Abbaye de Bon-Repos

Das 1184 gegründete Zisterzienserkloster Bon-Repos hat nichts von seiner Pracht verloren. Ehrenamtlich tätige Handwerker geben den imposanten Überresten ihren Glanz zurück. Im Sommer setzt eine Klang- und Lichtveranstaltung die Architektur in Szene.

Wussten Sie schon?

Ein versunkenes Dorf

Seit 1951 wird der See alle 10 Jahre trocken gelegt, wobei eine erstaunliche Landschaft zutage tritt: Das in den Tiefen erstarrte Dorf der Schieferarbeiter mit all seinen Häusern, Gärten, Schleusen taucht dann wieder auf.

Offizielle Website des Tourismusverbands der Bretagne
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