© Alexandre Lamoureux
Plougrescant Tapetenwechsel in einer anderen Dimension

Plougrescant

Alles nimmt eine besondere Dimension an: Inseln wie Staubkörner, winzige Häfen, Puppenhäuser neben Granitriesen, der unendliche Horizont des Himmels, Archipele soweit das Auge reicht… Ein Labyrinth aus Wegen führt Sie ins Herzen dieser Bündnisse der Natur.

Tapetenwechsel in einer anderen Dimension

An der Côte des Ajoncs

Flussabwärts der mittelalterlichen Stadt Tréguier verliert sich der Fluss Jaudy in einem von Inselchen übersäten Mündungsgebiet. Das linke Ufer grenzt an die Halbinsel Plougrescant. Das Land schiebt sich sanft in den Ärmelkanal vor, mit einem Mosaik aus Feldern, Heideland und Gehölzen, durchsetzt mit wundersamen Granitschornsteinen, die sich aus dem Boden schrauben. Die ganze Gegend scheint einen Hang zu fantastischen Formen zu haben. Selbst die Kapelle Saint-Gonéry steht auf einem seltsam geneigten Bleipfeil.

Eine Überraschung nach der anderen

Von Pors-Scarff aus schlengelt sich der Küstenweg zwischen Granitfelsen, die der Erosion Stand hielten, und Hecken aus echtem Meerkohl hindurch. An dieser wilden Küste ragt der an seiner Dreizack-Spitze erkennbare Napoleon-Fels empor. Weiter entlang den rosafarbenen und grauen Stränden scheinen die Launen der Erdgeschichte bezaubernde Felsansammlungen hervorgebracht zu haben. In Gouffre brodelt das Meer in einem tiefen Schlund, der sich in einem Gewirr aus Steilküsten eröffnet. Das ruhigere Porz-Hir beherbergt Häuser, die sich an den Fels schmiegen oder mit diesen zu unvergesslichen Bildern verschmelzen. Sie haben bestimmt schon einmal Castel Meur gesehen, dieses in den Granit eingelassene kleine Haus mit seinen weißen Fensterläden? An der Pointe du Château, dem äußersten Ende der Halbinsel, erstreckt sich der Blick über das ausschweifende Küstengebiet und einen Inselteppich.

Zur Badezeit

Auf der Halbinsel ist kaum Platz, um sein Handtuch auszubreiten. Für Badevergnügen mit Blick auf eine authentische Küste sollte man lieber in Buguélés oder Port-Blanc, einem kleinen Fischerhafen mit großem Dünenstrand, Halt machen.

Wussten Sie schon?

Wie lässt sich eine Sehenswürdigkeit erhalten?

Das vor über 150 Jahren erbaute charakteristische Castel Meur Haus wird nicht mehr für den Handel genutzt und der Zugang ist verboten. Durch solche Maßnahmen wird die Sehenswürdigkeit geschützt und…gleichzeitig auch die Kieselsteine, die die Touristen als Souvenir mitnahmen, was dazu führte, dass die Gezeiten eine zerstörerische Kraft entwickelten.

Offizielle Website des Tourismusverbands der Bretagne
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