Beschreibung
Seit 2008 kommt jedes Jahr eine bunte Meute, um die Schafe von Ouessant daran zu hindern, in Ruhe zu weiden. Es ist September, das Festival „L’Ilophone“ findet statt, von dem man unweigerlich als begeisterter Fan und mit heiserer Stimme zurückkehrt.
Sollten auf Ouessant die Leuchten von Créac’h, Kéréon, Nividic, La Jument und Stiff plötzlich zu blinken beginnen und Sie in einem synkopierten Rhythmus abwechselnd anleuchten, wundern Sie sich nicht: Das Festival L’Ilophone ist in vollem Gange, und auch die Leuchttürme nehmen an dem großen bretonischen Fest teil, das Mitte September drei Tage lang in der Nähe der Sporthalle Lampaul stattfindet. Das geht schon seit einigen Jahren so, und es ist nicht ungewöhnlich, dass der Einheimische Christophe Miossec dort seine Lieder zum Besten gibt. Auch Yann Tiersen, Red Cardell und Didier Wampas machen manchmal Halt in dieser Oase der Ruhe, die sich schnell in eine Hölle aus Heidekraut und ungeschliffenem Pop-Rock verwandelt. „Die Zeit des Lachens und Singens ist gekommen, im L’Ilophone ist jeden Tag Frühling.“ Selbst am Ende des Sommers.
