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NICOLAS DEQUIN

Kaisergranat


Die Langustine, auch bekannt als Kaisergranat, ist weder eine große Garnele noch eine kleine Languste. Mit ihrem festen und zugleich zarten Fleisch und ihrem reinen, edlen Geschmack besitzt sie ihr eigenes Temperament. Da erstaunt es nicht, dass sie die Gunst der Feinschmecker für sich gewonnen hat. Sie werden es verstanden haben: es ist unmöglich, in der Bretagne zu weilen, ohne diese Spezialität zu probieren, die manchmal auch als „La Demoiselle“ bezeichnet wird und im Übrigen reich an Proteinen, Mineralien und Spurenelementen ist. Lassen Sie es sich schmecken!

Auf einen Blick

Wo werden Langustinen gefischt?

Lorient im Morbihan ist der größte Hafen Frankreichs, in dem lebende Langustinen von Fischerbooten antransportiert werden … Doch die Langustine ist außerdem nach wie vor der Star der Häfen des Bigoudenlands im südlichen Finistère, angefangen bei Loctudy, Lesconil, Saint-Guénolé und natürlich Le Guilvinec. Wenn in „Le Guil“ die Fischerboote zurückkommen, ist das stets ein Schauspiel. Hier kann man den Fischmarkt besuchen – und Haliotika, die faszinierende Cité de la Pêche.

 

Wie werden Langustinen gefischt?

Die ganz große Mehrheit der Langustinen wird von Hochsee- oder Küstenschiffen mit dem Schleppnetz gefischt. Das Fischen mit Korb – eher ein Geheimtipp – ermöglicht es, außergewöhnliche Langustinen zu fangen, sowohl von der Größe her als auch bezüglich ihres unversehrten Panzers und Fleisches.

Wo kann man sie bei den Erzeugern kaufen?

Am Ende des Tages, wenn die Schiffe zurückkehren, kann man die Langustinen lebend kaufen, frisch vom Schleppnetz aus dem Wasser gezogen!

Wollen Sie welche mitnehmen? Das Fischgeschäft La Cotriade inmitten der Markthalle von Audierne dünstet sie Ihnen kostenlos! Dort können Sie sie auch in Thermoskisten verpacken lassen.

Praktischer Tipp 

Man muss zwischen 20 und 30 Stück pro Kilo rechnen und sollte die Langustinen innerhalb von 24 Stunden verzehren.

 

Wann kann man Langustinen genießen?

Die Langustine wird das ganze Jahr über gefischt, die Hochsaison ist von April bis Oktober.

Schon gewusst?

Alle zwei Jahre im August lockt die Fête de la Langoustine mehr als 15.000 Besucher nach Lesconil! Eine Gelegenheit, die lokale Gastronomie zu entdecken und an einer riesigen Langustinenverkostung teilzunehmen. Auch auf dem Menü: Ausfahrt auf dem Meer an Bord der Fischkutter, Konzerte mit bretonischer Musik, bretonische Tänze für Anfänger, Vorstellungen und Umzüge bretonischer Bagad-Ensembles und Folkloregruppen.

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Tuto choisir et cuire les langoustines bretonnes
Tuto choisir et cuire les langoustines bretonnes

Wie bereitet man sie zu?

Kaufen Sie sie vorzugsweise lebend und bereiten Sie sie schnellstmöglich zu, da diese „Tierchen“ leicht verderblich sind und ultrafrisch am allerbesten schmecken. Damit ihr Fleisch schön weiß und fest bleibt, gibt es einen ganz einfachen Trick: geben Sie sie in einen großen Topf mit kochendem Salzwasser. Holen Sie sie sofort heraus, wenn sie an die Oberfläche aufsteigen. Mit hausgemachter Mayonnaise eine Wonne! Pochiert, frittiert, gegrillt, geröstet, in der Pfanne gebraten oder flambiert, kalt, warm oder heiß … Egal, wie man sie zubereitet, man sollte sie auf keinen Fall zu lange kochen, da ihr Fleisch sonst mehlig wird.

Wo in der Bretagne kann man Langustinen probieren?

  • Im Restaurant l’Inattendu im Château de Locguénolé in Kervignac bietet Chefkoch Yann Maget ein erstaunliches Langustinengericht, flambiert mit Piment und Passion.
  • Im Hafen von Brest werden im Restaurant Le Crabe Marteau neben der berühmten Krabbe auch Langustinen serviert.

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