© Emmanuel Berthier
Auf der Straße der Leuchttürme Auf in den Nordwesten der Bretagne

Auf der Straße der Leuchttürme

An der Küste der Bretagne gibt es die weltweit größte Leuchtturm-Dichte, besonders vor der Westküste des Ende der Welts, des Finistère. Entdecken Sie die Destination Brest Terres Océanes mit ihren faszinierenden Leuchttürmen. Auf Französisch können Sie dafür auch die App „Sur la route des phares“ (Auf der Straße der Leuchttürme) nutzen. Von der Insel Ile Vierge zum Leuchtturm Stiff und über die Landspitze Saint-Mathieu zum Leuchtturm Trézien: Besuchen Sie vier Leuchttürme und ein Leuchtturm-Museum, dass Ihnen Technik und Alltag in diesen Wächtern des Ozeans auf beeindruckende Weise nahe bringt. Jetzt geht’s steil aufwärts und oben genießen Sie den Panoramablick mit unendlicher Weite…

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Leuchtturm der Ile Vierge

Ein Riese aus Granit

Genau 365 Stufen, keine mehr und keine weniger: In Plouguerneau führt eine kurze Kletterpartie über eine Wendeltreppe nach oben zur Spitze des Leuchtturms der Insel Ile Vierge. Es ist der höchste Leuchtturm aus Quadersteinen Europas und auch der Welt. Innen ist er mit azurblauem Opalglas ausgekleidet, die Steine sind aus Kersanton-Granit. In 82,5 Meter Höhe haben Sie einen atemberaubenden Blick über die Region der Abers. Besonders schön ist die Zufahrt mit dem Boot: Man hat den Eindruck, den Wärter abzulösen, auch wenn der Leuchtturm heute automatisch betrieben wird.


Leuchtturm Saint-Mathieu

Wächter am Ende der Welt

Jetzt geht’s ganz nach Westen: An der Landspitze Saint-Mathieu in Plougonvelin erwartet Sie eine Szene aus einer anderen Epoche, denn der Leuchtturm Saint-Mathieu erhebt sich aus den Ruinen einer ehemaligen Abtei. Auf 163 Stufen gelangen Sie nach oben, wo Ihnen ein Guide die Geschichte sowie die Bedeutung des eleganten, 1835 erbauten Gebäudes erläutert. Das Leuchtfeuer zeigt Seeleuten den Weg durch die Meerenge von Brest. Gar nicht so einfach an stürmischen Tagen… Bei ruhiger See ist das Panorama von der Landspitze Pointe du Raz bis zur Insel Ouessant spektakulär.


Leuchtturm Trézien

Er wacht über die Meeresenge du Four

Ein kleines Detail macht den Unterschied: Der Leuchtturm Phare de Trézien lotst die Schiffe von Plouarzel im Landesinnern durch die Chenal-du-Four-Passage. Das Gebäude aus Granit aus Aber-Ildut und Lampaul-Plouarzel erhebt sich 500 Meter vom Ufer entfernt. Der Leuchtturm befindet sich ganz in der Nähe der Pointe du Corsen und zu seinen Füßen trifft das Wasser des Ärmelkanals auf das des Atlantiks. 182 Stufen führen in 37,2 Metern Höhe bis zum überhängenden Wehrgang. In der Ferne sieht man die Umrisse der Inseln Molène und Ouessant.


Leuchtturm Stiff

Der Älteste

Der Phare du Stiff wurde von Vauban entworfen. Der Leuchtturm auf der Insel Ouessant besteht aus einem Doppelturm; der eine trägt das Lampenhaus, über den zweiten Turm erfolgt der Zugang. Er ist seit 1700 in Betrieb und der älteste noch betriebene Leuchtturm der Bretagne. Auf seiner Klippe ragt er 90 Meter in die Höhe, erhielt kürzlich eine Verjüngungskur und leuchtet dynamisch über die Iroise-Passage. Die Geschichte des Leuchtturms wird in einer spannenden musealen Reise nacherzählt. Sehen Sie sich unbedingt in den Wärterhäusern auch die Ausstellungen des Konservatoriums der bretonischen Biene an.


Museum der Leuchttürme und Bojen

Sind Schifffahrtszeichen zu schwierig? Im Museum für Leuchttürme und Bojen auf Ouessant wird Ihnen ein Licht aufgehen! Dort findet man den riesigen Scheinwerfer des Leuchtturms Phare du Créach’h, an dessen Fuße sich das Museum befindet und wo Kohlelichter, Fresnel-Linsen und elektrische Bogenlampen ausgestellt sind. Anhand von 800 Objekten werden drei Zeitalter der technischen Entwicklung aufgezeigt. Sie können sich mit den Modellen, Fotos und Videos in die Bauarbeiten einiger mythischer Leuchttürme sowie in das Leben der Leuchtturmwärter vertiefen. Zeugnisse, die Respekt hervorrufen.

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