
Vue sur l'Ile Louet en baie de Morlaix.
|
Reif für die bretonische Insel: Wo die einzigen Nachbarn die Kegelrobben sind
Eine warme Dusche gibt es auf der Ile Louët nicht, die Trockentoilette befindet sich im ehemaligen Fischerschuppen. Und auch sonst gibt es in dem ehemaligen Wohnhaus der Insel-Leuchtturmwärter und ihrer Familien, das heute drei Schlafzimmer für bis zu zehn Personen sowie eine Galerie als Wohnraum zählt, kaum Komfort. Aber wer braucht den schon, wenn man eine ganze Insel nur für sich hat, und den Tag gemeinsam draußen verbringt, 360°- Meerblick inklusive. Vormittags Schwimmen im Meer und eine kleine Kajaktour rund um sein nächtliches Domizil, nachmittags vorbeischippernde Segler spontan zum Aperitif einladen und am nächsten Morgen vom Möwengeschrei geweckt werden – so geht Urlaub auf der Insel.
Die einzigen Nachbarn sind die Kegelrobben und Seevögel auf den Naturschutzinseln nebenan sowie das Château du Taureau – eine Inselfestung, die in ihrer 500-jährigen Geschichte schon Militärposten, Gefängnis für den französischen Adel, Sommerresidenz – ebenfalls für die Noblesse – und Segelschule war und heute als Museum für Besichtigungen geöffnet ist.










