Vannes

Vielfache Freude!

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Vannes hat ganz Recht, an seinen Namen ein Plural-s anzuhängen. Die Stadt ist so vielseitig! Hauptstadt des Morbihan, Jachthafen, befestigte Stellung, mittelalterliche Stadt, Kunst- und Geschichtsstadt… Von den von Bäumen gesäumten Kais bis zu den Häusern aus dem 15. Jahrhundert - überall in den Straßen riecht es nach purer Lebenslust. Schnuppern auch Sie diese Atmosphäre!

Der Golf als Kulisse

Aus dem altrömischen Darioritum wird bei der Ankunft der Kelten Vannes (auf Bretonisch Gwened, die „Weiße“). Die ganz am Ende des Golfe du Morbihan gelegene Stadt entfaltet sich mit besonderer Eleganz im Schutz ihrer Stadtmauern. Der Seehandel und die religiöse und politische Macht der Stadt kommen in den Fachwerkhäusern und den eleganten Stadtvillen zum Ausdruck. Dieses reiche Erbe bildet auch heute noch den Lebensrahmen zufriedener Einwohner und die Kulisse für schöne Spaziergänge entdeckungsfreudiger Besucher.

Wohin die Straßen führen

Ganz im Süden, gegenüber dem Hafen, präsentiert sich der Place Gambetta wie ein Badeort. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einer Pause auf einer Terrasse, ehe Sie durch das Saint-Vincent-Stadttor in die Altstadt schlendern! Jenseits des Tors drängen sich Gebäude aus dem 17. Jahrhundert in der Straße. Rund um den Place des Lices, an dem die mittelalterlichen Turniere ausgetragen wurden, stehen Stadtvillen und Fachwerkhäuser Seite an Seite. Die Fassaden leuchten in Farben, die die Häuserreihen besonders fröhlich anmuten lassen. Hinter der Kathedrale und dem Kunstmuseum La Cohue bietet die Rue Saint-Gwénaël eine breite Auswahl an Fugen und Erkern, die bis zur Porte Prison hinab reicht, an der das malerische Viertel Saint-Patern beginnt.

Ein ganz eigenes Szenenbild

Von der Porte Prison gelangt man zur Garenne-Promenade, die an den im 13. Jahrhundert errichteten Stadtmauern entlang führt. Türme und Tore folgen in bemerkenswerter Harmonie aufeinander; unterhalb davon liegen schöne französische Gärten. Zu den Festungen gehörende öffentliche Waschplätze mit langem Schieferdach neigen sich über die Marle.

Von Nemo zu den Kapitänen

Jenseits der hinter den Mauern liegenden Stadt lockt die Ferne. Die Promenade de la Rabine führt durch baumbestandene Alleen entlang der Schiffsbrücken. Das Ufer führt zum Meeresaquarium (Aquarium océanographique) und zum Schmetterlingsgarten (Jardin des Papillons). Mit den Verwandten Nemos oder unter farbigen Flügeln werden Sie sich wie in einer anderen Welt fühlen. Lassen Sie sich von Ihrer Neugier bis zur Halbinsel Conleau führen. Ein einmaliger Blick über den Golf an einem typischen Standort, an dem mehrerer Seefahrergenerationen zusammentreffen, ist der Lohn für Ihre Anstrengungen.

 

Hätten Sie's gewusst?

Wo findet man Vannes und seine Frau?

An der Ecke zwischen Rue Rogue und Rue Noé werden Sie von zwei freundlichen Gestalten begrüßt. Sie stellen die steinerne Verkörperung des Herrn und der Dame dieses Hauses aus dem 16. Jahrhundert dar und sind zu Maskottchen der Bewohner Vannes geworden.

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