Crêperie La Rozell - Rennes
©

Crêperie La Rozell - Rennes

|

NICOLAS DEQUIN - CRTB

Der Crêpe

Nicht nur an Lichtmess werden in Frankreich Crêpes gegessen … In der Crêperie, als Snack zwischendurch oder nach dem Einkaufen, zart oder knusprig ist die Crêpe die kleine kulinarische Freude und das Highlight des Urlaubs in der Bretagne. Lassen Sie sich verführen!

Crêpe oder Galette?

Ein einfaches, altüberliefertes Rezept: da tritt die ganze Identität der Bretagne zutage. Doch aufgepasst: Crêpes und Galettes sind nicht zu verwechseln! Ganz am Ende der Bretagne gibt es ohne Unterscheidung die Crêpe-Variante mit Weizen und die andere mit Buchweizen). Im östlichen Teil hingegen ist die gesalzene Crêpe mit Buchweizen … eine Galette! Ansonsten ist alles eine Frage der Dicke des Teigs, der Mehlmischung, des Handwerks und wohlgehüteter Geheimnisse… Jeder hat sein eigenes kleines Rezept. Das Wichtigste ist, dass man überzeugt davon ist, das beste inne zu haben.

Was isst man zu den Crêpes?

Man ist sich einig: um die Teigqualität zu testen, geht nichts über die Kultkombination Butter/Zucker. Sogar mit der doppelten Portion Butter und Zucker – wir kennen doch unsere Pappenheimer! Doch mit einem Löffel Salzbutterkaramell, Konfitüre oder gebratenen Äpfeln sind Crêpes eine besondere Gaumenfreude für Leckermäuler. Kein Weg vorbei führt an der Gavotte, einer feinen und leichten Variante, die 1886 in Quimper durch einen Kochfehler entstand, auf einer etwas zu stark erhitzen Platte … Diese stark gebackene Spezialität, die 8-mal um den Crêpe-Wender gewickelt wird, ist und bleibt das Spitzenprodukt der Biscuiterie Loc Maria.

Schon gewusst?

  • Jedes Jahr Ende August in Sainte-Anne d’Auray lässt man beim Wohltätigkeitsfestival Galettes du Monde mit Konzerten die Galette und ihre Verwandten hochleben: Msemen, Tortilla, Blini, Crumpets …
  • Und in Gourin wird immer am letzten Juliwochenende der internationale Wettbewerb der größten Crêpe ausgetragen!



Abonnieren, inspirieren, losfahren:
Melden Sie sich hier für Ihren Bretagne-Newsletter an.

Für Insider Tipps, Neuigkeiten und Reiseideen für die Bretagne 4x pro Jahr für jede Jahreszeit geht’s hier entlang.





Welche Werkzeuge verwendet der Maître-Crêpier?

Zu einem Spitzenbereich gehört auch ein Spitzenvokabular! Mit dem Material macht man keine Scherze. Hier ein paar wichtige Grundbegriffe:

  • Le billig : das ist die gusseiserne Kochplatte, auf der die Crêpe gebacken wird. Das Beste vom Besten. Kein Rand außen herum, gute Hitzeverteilung – die Garantie für einen feinen, gleichmäßigen Teig.
  • La rozell : das ist der T-förmige Rechen mit rundem Schnitt, mit dem der Teig auf der Platte verteilt wird. Versuchen Sie es ein paarmal, bis Sie den Dreh raus haben; damit können Sie tüchtig Eindruck schinden!
  • Le spanell : dieses Werkzeug aus Holz oder Metall dient dem Wenden der Crêpe. Seine Länge hängt von der Größe des bilig ab.

Wie Pizzabäcker haben auch die Maîtres-Crêpiers inzwischen ihre eigene Schule, um diese Handwerkskunst zu meistern und den Beruf aufzuwerten.

Wie geht das Rezept für Crêpe-Teig?

Eier, Mehl, Milch: kurz ruhen lassen, ein bisschen Fingerspitzengefühl – und schon ist es geschafft! Exklusiv für Sie: ein Rezept und Tipps von einem Profi der „Ecole Maître Crêpier & Cuisinier“ in Rennes.

La recette des crêpes par un maître-crêpier - HD - Savoir Cuisiner
La recette des crêpes par un maître-crêpier - HD - Savoir Cuisiner
La meilleure crêperie du Finistère ?
La meilleure crêperie du Finistère ?

Wie geht das Rezept für Crêpe-Teig?

In den Großstädten, den Badeorten an der Küste oder den Dörfern im Landesinneren gibt es Tausende von Crêperien … Und es ist nicht immer einfach, die besten davon zu finden! Trotzdem hier ein paar Tipps: Bevorzugen Sie Lokale, die ausschließlich Crêpes und Galettes anbieten, anstatt solche, die mit Pizza, Brasserie-Gerichten, Burgern oder sogar „Choucroute de la mer“ auf ein breites Spektrum setzen. Eine eher überschaubare Speisekarte ist ebenfalls ein gutes Indiz dafür, dass es sich um Crêperien handelt, die… Eine relativ kleine Speisekarte ist ebenfalls ein gutes Anzeichen dafür, dass die Crêperien frische Zutaten verwenden und dort „hausgemacht“ die Regel ist.

Wo in der Bretagne kann man die besten Crêpes verkosten?

Crêpes bei anderen zu probieren ist schön … Aber warum nicht selbst welche zubereiten? In der Bretagne bieten mehrere Einrichtungen Ausbildungen für „Profis“ an, nehmen aber auch gerne Privatpersonen in Empfang. Dies ist zum Beispiel der Fall bei Ecole Maître Crêpier & Cuisinier in Rennes, oder beim Atelier de la Crêpe in Saint-Malo, das auch Entdeckungslehrgänge für den Otto Normalverbraucher organisiert.

Das könnte Ihnen auch gefallen