Kouign Amann
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Kouign Amann

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NICOLAS DEQUIN - CRTB

Kouign-amann

Der Kouign-amann, das ist Butter, Zucker und vor allem purer Genuss! Ein schmelzender Kern, für den man seine Seele verkaufen würde, unter einer unvergleichbar knusprigen Kruste. Der Star aus Douarnenez ist das Wahrzeichen des Schwelgens nach bretonischer Manier. Gönnen Sie sich diese kleine Sünde und genießen Sie die Bretagne wie sie leibt und lebt!

Auf einen Blick
Douarnenez, capitale mondiale du kouign amann
Douarnenez, capitale mondiale du kouign amann

Woher kommt der Kouign-amann?

Der Bäcker Yves-René Scordia erfand dieses gerühmte Gebäck um 1860 in Douarnenez. Als eines Tages großer Andrang herrschte, soll der aus der Stadt der „Penn-Sardin“ stammende Bäcker eine Zubereitung improvisiert haben, indem er Zucker und Butter (an der es nicht mangelte) in Brotteig mischte, um der Nachfrage seiner hungrigen Kunden nach Kuchen gerecht zu werden. Dieser offiziellen Version stellen manche eine andere Theorie gegenüber: der Kouign-Amann könnte auch eine Abwandlung eines schwedischen Kuchens sein, da Douarnenez früher Geschäftsbeziehungen mit den skandinavischen Ländern pflegte.

Wie wird der Kouign-amann produziert?

Sein Name, wörtlich „Butterkuchen“, verrät schon alles über diesen Kuchen, der nicht unbedingt zur Diätkost zählt. Einer Basis aus Brotteig wird ebenso viel Zucker wie Butter beigemengt, doch was für eine Wonne! Ein dem Anschein nach einfaches Rezept, das jedoch eine gewisse Geschicklichkeit erfordert, damit ein wohlschmeckendes Wunderwerk herauskommt. Man mengt Zucker und Butter (natürlich Salzbutter!) unter einen Hefeteig, dann folgt das „Tourieren“, ein mehrmaliges Falten des Teiges zu Blätterteig. Beim Backen bilden die Zutaten eine köstliche karamellisierte Mischung, die knusprig und zugleich zart ist. Die Qualität der Zutaten, ihre Temperatur und die Ruhezeit des Teiges sind für das Gelingen des Kuchens von grundlegender Bedeutung. Er kann mit Äpfeln oder Buchweizen kombiniert werden. „Machen kann ihn, wer will; gelingen wird er nur dem, der es kann“, wie die Bretonen sagen. Aber wenn es darum geht, ihn zu essen, sind alle gleich!

Beau geste - Le Kouign-Amann
Beau geste - Le Kouign-Amann

Le saviez-vous ?

Bei Ma Kibell, Erzeuger handwerklich produzierter bretonischer Kosmetika, werden Duschgel, Seifen, Badesalze und Raumdüfte mit dem köstlichen Duft des Kouign-amann bereichert.

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Woran erkennt man einen guten Kouign-amann?

Einen guten Kouign-amann erkennt man daran, dass er frisch ist (vom selben Tag), an seiner runden Form, seiner schönen, karamellisierten, nicht zu braunen Farbe und seinen rautenförmigen Rillen. Und er ist gelungen, wenn er beim Abbeißen knusprig ist und danach göttlich zart.
Puristen bestehen darauf, dass man ihn nicht mit anderen lokalen Spezialitäten verwechseln darf. Die Beurrée belle-iloise, die Beurrée aus der Maison Riguidel in Quiberon oder auch der „Kouign pod“ von der Île de Groix und der „Kouign plaked“ aus Penmarc’h sind Butter- und Blätterteigvarianten des berühmten Kuchens.

Comment déguster le Kouign-Amann ?

Warm … Ein Trick, ihn aufzuwärmen, ohne dass er austrocknet, besteht darin, ihn zwischen zwei Tellern auf einem Topf mit kochendem Wasser zu platzieren.

Wo kann man einen guten Kouign-amann kaufen?

Um einen echten bretonischen Kouign-amann zu finden, vertrauen Sie am besten der Vereinigung „Véritable kouign-amann de Douarnenez“, die aus rund zehn Bäckereien und Konditoreien besteht. Jedes Jahr wird beim Wettbewerb um den besten Kouign-amann das Talent der bretonischen Bäcker belohnt und man erfährt, wo die richtigen Adressen sind.

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