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Bucht des Mont‑Saint‑Michel Schönheit soweit das Auge reicht

Bucht des Mont‑Saint‑Michel

Wo Ihr Blick auch hinfällt, überall bestätigt sich die Schönheit der Bucht des Mont Saint-Michel. Sand, Grasflächen, Meer und Himmel teilen sich den Horizont. Der Himmel spielt mit den Elementen, in einer sich ständig verändernden Landschaft, in der sich der Mont Saint-Michel und die Pfahlreihen der Muscheln spiegeln.

Schönheit soweit das Auge reicht

Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Frankreichs

„Le Couesnon, dans sa folie, mit le Mont Saint-Michel en Normandie.” – In seiner Verrückheit hat der Fluss Couesnon den Mont-Saint-Michel also der Normandie zugeteilt, sagt dieser französische Spruch. Denn in der Tat bildet er die natürliche Grenze zwischen Normandie und Bretagne. Weil er knapp westlich am Klosterberg vorbeifließt, liegt der Mont-Saint-Michel also tatsächlich in der Normandie. Denn befindet sich die gesamte Bucht größtenteils in der Bretagne.

Dieser außergewöhnliche Ort im Norden der Region gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Damit werden mehrere bewundernswerte Phänomene anerkannt: eine herrliche Seelandschaft, Gezeiten, die mit einer Amplitude von 14 Metern den europäischen Rekord halten, ein Geflecht aus Poldern, Muschelreihen und natürlich ein mystisches architektonisches Juwel, das sich im endlosen Blau des Meeres spiegelt.

Inmitten der Natur

Mitten in der Bucht des Mont Saint-Michel liegt Vivier-sur-Mer an einer Küste, die sich endlos von der Normandie bis nach Cancale erstreckt. Dieses Küstengebiet mit seinen langen Stränden im Westen wird beim Kurs auf die Pointe du Grouin rauer. Die Abfolge von Sand, schwammigem Untergrund, Grasflächen, auf denen Schafe weiden, eignet sich für wohltuende Spaziergänge und bietet herrliche Aussichten.

Wo Muscheln auf ‘Bäumen’ wachsen

Aus den Sandfeldern ragen auf einer Länge von 100 Metern Reihen aus je 110 Pfählen empor. An diesen kilometerlangen Pfahlreihen, an denen seltsame Boote mit Rädern entlangfahren, werden Miesmuscheln gezüchtet. Die zweischaligen Muscheln bleiben daran hängen und wachsen an diesen Wäldern aus Pfählen zu richtigen Trauben heran. Mit dieser 1954 eingeführten Technik und besonders günstigen Bedingungen wurde Le Vivier zum führenden Muschelhafen Frankreichs. Mehr über die Tätigkeit dieser Fischer/Züchter und über die Geheimnisse dieses magischen Ortes erfahren Sie in einer Dauerausstellung im Maison de la Baie (Haus der Bucht), beim Wandern oder Fahrten im Mytili-Mobil (Muschelmobil) – eine hervorragende Gelegenheit, Neues kennen zu lernen oder die Mascaret genannte Gezeitenwelle zu erleben, eine enorme Welle, die bei hohen Gezeiten an der Wasseroberfläche entsteht.

Wussten Sie schon?

Wann wechseln die Gezeiten?

Begeben Sie sich nicht allein in die Bucht. Wenn die Flut steigt, kommt das Wasser in zügigem Marschtempo voran und Sie könnten von der Strömung eingekreist werden.

Offizielle Website des Tourismusverbands der Bretagne